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Autor/inThomas, Heinz
TitelDas Identitätsproblem der Deutschen im Mittelalter.
QuelleIn: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 43 (1992) 3, S. 135-156    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0016-9056
SchlagwörterBegriff; Begriffsbildung; Identität; Identitätsbildung; Leitbild; Sachinformation; Sprache; Geschichtsunterricht; Mittelalter; Nationalbewusstsein; Nationale Identität; Volk; Geschichtswissenschaft; Bedeutung; Funktion (Struktur); Name; Einwohner; Arminius; Caesar, Gaius Julius; Gregor VII.; Heinrich IV.; Heinrich VII.; Karl (Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, V.); Luther, Martin; Deutsches Reich
AbstractDer Artikel reflektiert das Identitätsproblem der Deutschen im Mittelalter. Das in den Tagen Karls des Großen, vielleicht sogar von diesem selbst kreierte lateinische Adjektiv theodiscus (= volkssprachig) wird in Italien zur Bezeichnung der nach unseren Begriffen germanisch-sprachigen Bewohner des Frankenreiches entwickelt. Seit der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts wird der Name auch von den damit Bezeichneten aufgegriffen. Er enthält zunächst keinerlei politische und historische Bedeutungskomponenten. Seinen spezifisch mittelalterlichen Gehalt gewinnt der Name im Zusammenhang des Streites zwischen Gregor VII. und Heinrich IV.: Er steht in engstem Konnex mit dem Römertum. Julius Caesar wird im deutschen Geschichtsbild des Mittelalters zu einer maßgeblichen Leitfigur. Im Thronstreit nach 1198 wird die römische Komponente im Selbsbewußtsein der Deutschen zum ersten Mal erschüttert, jedoch ohne dauerhafte Folgen. Das Aufkommen des Begriffs "Hl. Römisches Reich deutscher Nation" steht auch im Zusammenhang mit hussitischer Terminologie. In nachhaltig wirkender Weise wird die römische Komponente im Selbstbewußtsein der Deutschen durch humanistische Studien, vor allem aber durch den antirömischen Affekt der Reformation in Frage gestellt. (HIBS/RT).
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1997_(CD)
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