Literaturnachweis - Detailanzeige
| Autor/in | Heither, Dietrich |
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| Titel | 1823 - 1923 - heute. Ursprünge und Kontinuitäten völkischen Denkens in der burschenschaftlichen Bewegung. |
| Quelle | In: Geschichte für heute, 18 (2025) 1, S. 31-48Infoseite zur Zeitschrift
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| Beigaben | Anmerkungen; Literaturangaben |
| Sprache | deutsch |
| Dokumenttyp | online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz |
| ISSN | 1866-2099; 2749-4853 |
| DOI | 10.46499/2532.3286 |
| Schlagwörter | Ideologie; Geschichte (Histor); Geschichtsunterricht; Weltanschauung; Konservatismus; Nationalismus; Rechtsextremismus; Korporation; Studentenverbindung; Deutschland |
| Abstract | Die über zweihundertjährige Geschichte der deutschen Burschenschaften, des wohl bekanntesten Zusammenschlusses studentischer Korporationen, kennzeichnet ein weltanschauliches Kontinuum, das im völkischen Denken sein Zentrum hat. Bereits an der Wiege der Urburschenschaft finden sich Deutschtümelei, Fremdenhass und Antisemitismus - zentrale Versatzstücke des sich radikalisierenden Konservatismus im Prozess der "Zerstörung der Vernunft". Alldeutsche "Kämpfer für das deutsche Wesen", Gegner der Weimarer Republik, Vorkämpfer einer Revolution von rechts - lange vor der sog. Machtübernahme waren die Burschenschaften Nationalsozialisten des Geistes und der Tat. Die bundesdeutsche Geschichte dokumentiert das Festhalten an der völkischen Ideologie, die nach wie vor zum Kernbestand des burschenschaftlichen politischen Denkens zählt und die Verankerung im rechtsextremen Milieu begründet. (Orig.). |
| Erfasst von | DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main (extern) |
| Update | 2026/1 |