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Autor/inn/enBernholt, Andrea; Kauper, Tabea; Möller, Jens
TitelWer studiert ein Lehramt? Befunde aus PaLea zu individuellen Eingangsvoraussetzungen zum Studienbeginn von Lehramtsstudierenden unter Berücksichtigung des Geschlechts, der Fächerwahl und des Lehramtszugangs.
Gefälligkeitsübersetzung: Who studies a teaching profession? Findings from PaLea on individual entry requirements for student teachers taking into account gender, subject choice, and teacher access.
QuelleAus: Kauper, Tabea (Hrsg.); Bernholt, Andrea (Hrsg.); Möller, Jens (Hrsg.); Köller, Olaf (Hrsg.): PaLea: professionelle Kompetenzen und Studienstrukturen im Lehramtsstudium. Münster: Waxmann (2023) S. 55-88Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8309-4621-2; 978-38309-9621-7
SchlagwörterEigenschaft; Einstellung (Psy); Selbstkonzept; Lehramtsstudium; Motivation; Demografie; Berufliche Identität; Pädagogikstudent
AbstractDie Eingangsvoraussetzungen der Lehramtsstudierenden im PaLea-(Panel zum Lehramtstudium-)Projekt(insgesamt 7316 Personen) werden präsentiert. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass die Teilnahme an der Datenerhebung freiwillig war und die Zusammensetzung auf Ebene der Hochschulen und der Befragten nicht repräsentativ ist. In der Stichprobe studierten viel mehr Frauen als Männer auf Lehramt, insbesondere auf das Grundschullehramt. Insgesamt waren Studierende für das gymnasiale oder Sek-II-Lehramt in der Mehrheit, Studierende des Grundschul- und Sek-I-Lehramts waren aber ebenfalls zahlreich vertreten. Knapp die Hälfte der Befragten studierte kein MINT-Fach, jede(r) Fünfte zwei MINT-Fächer. Der sozioökonomische Status war leicht überdurchschnittlich, der Migrationsanteil mit ca. 5 % weiterhin gering. Die Studienwahlmotivationen passten meist gut zum gewählten Studium - sämtliche intrinsischen Motivationen waren hoch. Studierende des Grundschullehramts gaben höhere pädagogische und Studierende des gymnasialen Lehramts höhere fachliche Interessen an. Auch die eigenen Schulerfahrungen wurden positiv beschrieben, zudem hatten acht von zehn Befragten ein Vorbild unter den eigenen Lehrkräften gefunden. Konstruktivistische Überzeugungen dominierten gegenüber transmissiven Überzeugungen und eine gute Lehrkraft zu werden, wurde zwar nicht für angeboren gehalten, aber auch nicht als vor allem im Studium gelernt erachtet, sondern in der Schulpraxis. Das lehrerbezogene Selbstkonzept war bereits zu Studienbeginn recht hoch. Hierzu passt auch die relativ hohe Sicherheit, das richtige Studienfach gewählt zu haben. Insgesamt liefern die Daten das Bild eines Nachwuchses im Lehrerberuf, der ziemlich genau weiß, was er aus welchen Gründen studiert, auch wenn aus Sicht der Professionalisierungsforschung höhere Zustimmungswerte für das universitäre Studium wünschenswert gewesen wären. Die Wahl des Lehrerberufs insgesamt aber erscheint passend: Nichts deutet darauf hin, dass in Deutschland die falschen Personen zu Lehrkräften ausgebildet werden. (ZPID).
Erfasst vonLeibniz-Institut für Psychologie, Trier
Update2024/2
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