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AutorDietrich, Ingrid
TitelGesellschaftliche Implikationen im Konzept des kommunikativ-funktionalen Fremdsprachenunterrichts.
QuelleAus: Werkstattgespraech. Methodentransfer oder Angepasste Unterrichtsformen. Muenchen: Goethe-Inst. (1986) S. 79-98    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben 11
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterGeschlechtsspezifischer Unterschied; Lernen; Didaktik; Didaktische Grundlageninformation; Lehrwerk; Lehrwerkanalyse; Deutsch; Funktional-notionaler Ansatz; Sprechakt; Fremdsprachenunterricht; Soziologie; Interkultureller Vergleich
AbstractKommunikativ-funktionaler Fremdsprachenunterricht ist ein aktueller deutscher Markenartikel, der auf den ersten Blick - ins Lehrbuch - eng mit Konsumorientierung zusammenhaengt. Die Autorin unterzieht das methodisch-didaktische Konzept der Lehrbuchverfasser insgesamt einer kritischen Analyse. Zu diesem Zweck zeichnet sie die komplexe Entstehungsgeschichte des Konzeptes nach und setzt ihre Analyse auf mehreren Ebenen ein: 1. auf der Ebene der allgemein-didaktischen, politisch-paedagogischen Zielvorstellungen, 2. auf der Ebene der fremdsprachendidaktischen Realisierung und 3. auf der "Rezeptionsebene" der Lerner der Dritten Welt. Zu 2 ergibt sich ein Rueckblick auf die 70er Jahre, in denen eine Neuorientierung des Fremdsprachenunterrichts als die pragmatische Wende bezeichnet wird. Hierbei ging es um die Einbeziehung paedagogischer und sozialer Gesichtspunkte und um Individualisierung in den didaktischen Massnahmen, die kulturelle, historische oder politische Problematik als Themen mit einschliessen. Im dritten Bereich setzt sich die Verfasserin mit den Wirkungen des kommunikativ-funktionalen Fremdsprachenunterrichts auf die Lerner der Dritten Welt auseinander. Deren Reaktionen sind oft skeptisch. Es waere seitens der deutschen Lehrer Aufklaerungsarbeit zu leisten, die zu selbstkritischer Kompetenz der Lerner fuehrt, aber auch zu einer moeglichen Kritik an den Errungenschaften der westlichen Zivilisation und ihrem Konsumdenken. Es gibt bereits eine anti-westliche Stroemung unter der europaeisch erzogenen "Elite". Im Deutschunterricht sollten bestimmte Tabu-Bereiche respektiert werden, vor allem auch in den Lektionstexten der Lehrbuecher. Es geht auch um die Beachtung der Geschlechterrollen in diesen anderen Kulturen, denen westlich gepraegte Begriffe, wie etwa Demokratie, unbekannt sind.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1996_(CD)
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