Suche

Wo soll gesucht werden?
Erweiterte Literatursuche

Ariadne Pfad:

Startseite

Literaturnachweis - Detailanzeige

 
AutorBoersch, Sabine
TitelDie Auffassung von 'Identitaet' im kommunikativen Fremdsprachenunterricht - Lehrziele und subjektive Beduerfnisse.
QuelleAus: Werkstattgespraech. Methodentransfer oder Angepasste Unterrichtsformen. Muenchen: Goethe-Inst. (1986) S. 131-187    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterMethode; Identitätsbildung; Lernen; Didaktische Grundlageninformation; Lernerorientierung; Lernziel; Unterricht; Deutsch; Psycholinguistik; Fremdsprachenunterricht; Muttersprache; Interkultureller Vergleich
AbstractWill man der Frage nachgehen, ob kommunikativer Fremdsprachenunterricht identitaetsveraendernde Bedeutung fuer Lernende hat, so ist das in generalisierender Form nicht zu beantworten. Die Verfasserin naehert sich der Frage zunaechst mit Bezug auf den westlichen Kulturkreis, indem sie den Begriff "Identitaet" anhand verschiedener interaktionistischer Konzepte erklaert. Aus einigen hier wiedergegebenen Gespraechen zum Erleben der eigenen Identitaet mit Englisch lernenden Studentinnen resultiert, dass sie sich in der gesprochenen Fremdsprache "freier" fuehlen, da in der Muttersprache vieles emotional besetzt ist. Die Verfasserin entnimmt den Aussagen, dass die Zielsetzung des kommunikativen Sprachunterrichts den Lernenden keineswegs immer entspricht. Sie geht auf die strukturbildende Funktion von Muttersprache und auf einige psychologische Aspekte ebenso ein, wie auf die Zusammenhaenge von Sprache und Entwicklung des Ich. Anschliessend stellt sie eine Reihe von Untersuchungen zum Fremdsprachenlernen aus psychoanalytischer Sicht zur Diskussion. Die daraus entwickelten Thesen zum "Export" der Methoden des kommunikativen Fremdsprachenunterrichts in Laender der Dritten Welt besagen, dass unser westliches Identitaetsverstaendnis im Hinblick auf Sprachenlehren und Sprachenlernen von anderen Kulturen keineswegs geteilt werden muss. Vorerst ist nur zu vermuten, welche psychischen Prozesse beim Sprachelernen in den Menschen der Dritten Welt ablaufen, welche Regressionen und anderen psychischen Beduerfnisse vorhanden sind. Es ergibt sich daraus, dass die Entwicklung von Lehrmethoden den politischen, oekonomischen, kulturellen und persoenlichen Beduerfnissen der jeweiligen auslaendischen Lerner entsprechen und von den Betroffenen selbst durchgefuehrt werden muessen. Unsere Erkenntnisse sollten ihnen dabei zur Verfuegung stehen.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1996_(CD)
Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken prüfen
 

Standortunabhängige Dienste
Da keine ISBN zur Verfügung steht, konnte leider kein (weiterer) URL generiert werden.
Bitte rufen Sie die Eingabemaske des Karlsruher Virtuellen Katalogs (KVK) auf
Dort haben Sie die Möglichkeit, in zahlreichen Bibliothekskatalogen selbst zu recherchieren.
Tipps zum Auffinden elektronischer Volltexte im Video-Tutorial

Trefferlisten Einstellungen

Permalink als QR-Code

Permalink als QR-Code

Inhalt auf sozialen Plattformen teilen (nur vorhanden, wenn Javascript eingeschaltet ist)