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Sonst. PersonenPleines, Jochen (Hrsg.); Andresen, Helga (Red.); u.a.
InstitutionVerein zur Foerderung der Sprachwissenschaft in Forschung und Ausbildung
TitelSprachenkonkurrenz und gesellschaftliche Planung. Das Erbe des Kolonialismus. (Themenheft).
QuelleAus: Sprachenkonkurrenz und Sprachplanung. Das Erbe des Kolonialismus. (1985) 188 S.    Verfügbarkeit 
ReiheOsnabruecker Beitraege zur Sprachtheorie. 31
BeigabenAbbildungen; Anmerkungen; Literaturangaben
Sprachedeutsch; englisch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-924110-29-8
SchlagwörterKultur; Interkulturelle Kommunikation; Didaktische Grundlageninformation; Angewandte Linguistik; Lingua franca; Englisch; Frankofonie; Französisch; Weltsprache; Kolonialismus; Muttersprache; Politik; Namibia
AbstractMit den Beitraegen dieses Bandes, der in direktem Bezug steht zu dem OBST-Band 25: "Sprachen aus Europa: Sprachpolitische Folgen des Kolonialismus", moechten die Autoren darauf aufmerksam machen, dass das Ende der Kolonialzeit fuer die meisten betroffenen Laender nicht gleichzeitig das Ende vielfaeltiger Repressalien bedeutet, und zwar nicht nur in politisch-oekonomischer, sondern gerade auch in sprachlich-kultureller Hinsicht. Die jeweiligen Muttersprachen, z. B. in Afrika werden dominiert bzw. ueberlagert von europaeischen Sprachen, deren "Akzeptanz" in der Bevoelkerung auf Pression basiert. Die Frage nach Perspektiven fuer die Sprachenpolitik in den "entkolonialisierten" Laendern kann auch das diesem Thema gewidmete Buch nicht abschliessend beantworten. Zu fordern ist eine staerkere Theoretisierung bzw. wissenschaftliche Fundierung in der Sprachenpolitik, eine von Experten der Laender selbst bestimmte Planung und Durchfuehrung sprachpolitischer Aktivitaeten, weil so nicht ausschliesslich einer kleinen Oberschicht zugearbeitet wird, sondern die Interessen der Gesamtbevoelkerung in den Mittelpunkt ruecken. Die Konsequenzen "eingeflogener Experten" sind haeufig Missverstaendnisse bzw. eine weitere Entmuendigung. Aufgrund der unterschiedlichen historisch-politischen Rahmenbedingungen der dritten Welt und Europas und der Kenntnis von Vorgaengen, bei denen die Identifizierung mit Sprache und Kultur eines (Dritte-Welt-)Landes zu schweren Sanktionen fuehrt, verdeutlichen die Notwendigkeit eines sensiblen Umgangs mit diesem Thema. Einige Beitraege dieses Bandes seien hier genannt: Henning Melber: Ein sprachloses Volk stirbt einen lautlosen Tod: Fremdherrschaft, Befreiungskampf und Dekolonisation: Probleme der Sprachenpolitik fuer ein befreites Namibia. Auguste Moussirou-Mouyama: Die Einfuehrung der franzoesischen Sprache in Gabun: Die Philosophie der Glottophagie. Peter C. Seel: Interkulturelle Kommunikation im Fremdsprachenunterricht oder Fremdsprachenunterricht als interkulturelle Kommunikation? Karl H. Heidtmann: "Weltsprache Englisch": nur von allgemein-linguistischem Interesse?
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1996_(CD)
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