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Autor/inn/enBehnken, Imbke; u.a.; Günther, Cordula; Kabat vel Job, Otmar
TitelSchuelerstudie 90.
Jugendliche im Prozess der Vereinigung.
QuelleMuenchen: Juventa (1991), 216 S.Verfügbarkeit 
ReiheKindheiten. 1
BeigabenGrafiken 29; Literaturangaben S. 213-216; Tabellen 28; Diagramm; Schaubild
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monografie
ISBN3-7799-0189-7
SchlagwörterKultur; Empirische Untersuchung; Identität; Jugendsoziologie; Geschlechtsunterschied; Massenmedien; Schule; Deutsche Einheit; Politische Soziologie; Freizeit; Zukunft; Deutschland-BRD
AbstractMitte 1990 wurden 1200 Schueler der Schulstufen 7, 9 und 11 einschliesslich der Berufsschulen in Sachsen und Sachsen- Anhalt sowie 1400 Schueler in Nordrhein- Westfalen zur Wiedervereinigung, zu ihren Wertvorstellungen, zu Familie, Schule, Freizeit und Medien befragt. Diese erste gesamtdeutsche Schuelerstudie beansprucht Repraesentativitaet fuer die industriellen Regionen Ruhrgebiet und Halle-Leipzig. Zusaetzlich zur Fragebogenerhebung schrieben 2000 Schueler aus laendlichen und staedtischen Gebieten in BRD und DDR Aufsaetze zum Thema: "Wie stelle ich mir meine persoenliche Zukunft und meinen weiteren Lebensweg im vereinigten Deutschland vor?" 750 Aufsaetze kamen von Jugendlichen aus dem Westen, 1250 von Jugendlichen aus der DDR. Weiterhin wurde untersucht, ob sich hinsichtlich des "Jugendmoratoriums" Unterschiede zwischen dem Westen und dem Osten zeigen, welche Geschlechts- und Altersunterschiede feststellbar sind. Im Gegensatz zu den von den Autoren heftig kritisierten Vorbehalten und Vorurteilen bei westdeutschen Medien und auch Intellektuellen, zeigten sich die Jugendlichen aus Ostdeutschland tendenziell politisch interessierter und kritischer als ihre westdeutschen Altersgenossen. In Lebensstil, Lebensgefuehl und Wertorientierung hat sich in einer seit ca. 15 Jahren stattfindenden "stillen Revolution" ein gravierender Wandel vollzogen und damit eine weitgehende Annaeherung an Wertorientierungen westlicher Jugendlicher. Im Gegensatz dazu zeigen sich deutliche Unterschiede im Verlauf der "Normalbiographie" und damit in Dauer und Verlauf des "Jugendmoratoriums". Auch im Hinblick auf den Wert der Vereinigung von BRD und DDR, hinsichtlich Kritikbereitschaft und Engagement und des groesseren Masses an Zukunftshoffnungen bei DDR-Jugendlichen treten Unterschiede zutage und damit Resultate, die nicht in viele dieser Tage gepflegten Klischees passen. In die gleiche Richtung weist auch das erhebliche groessere Interesse von DDR-Jugendlichen an Kontakten zu Jugendlichen aus dem Westen als dies umgekehrt fuer Jugendliche aus der BRD zutrifft. Die Ergebnisse werden 1. unter lebenslauftheoretischen, 2. unter generationstheoretischen und 3. unter modernisierungstheoretischen Aspekten betrachtet.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1994_(CD)
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