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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inHall, Anja
TitelAlles beim Alten? Bildungserträge höherer beruflicher und akademischer Abschlüsse vor und nach Bologna.
QuelleIn: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 73 (2021) 4, S. 527-553
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0023-2653; 1861-891X
DOI10.1007/s11577-021-00808-1
SchlagwörterVerdrängung; Bildungsertrag; Einkommenseffekt; Ausbildung; Höherqualifikation; Betriebswirt; Fachwirt; Kaufmännischer Beruf; Meister; Technischer Beruf; Bologna-Prozess; Akademikerberuf; Bachelor-Studiengang; Weiterbildungsberuf; Auswirkung; BIBB/BAuA-Erhebung; Hochschulabsolvent; Absolvent; Techniker
Abstract"Mit Einführung der kürzeren Bachelorabschlüsse im Zuge des Bologna-Prozesses ist eine neue Konkurrenzsituation zwischen der höheren Berufsbildung und der akademischen Bildung entstanden. Ob sich die Erträge einer beruflichen Höherqualifizierung seit Bologna verändert haben, wird im Beitrag aus einer beruflichen Perspektive heraus untersucht, und zwar (1) im Vergleich zu dual Ausgebildeten ohne berufliche Höherqualifizierung und (2) gegenüber akademischen Abschlüssen (Diplom-FH-Abschlüsse oder Bachelor). Der 'Bologna-Effekt' wird auf Basis der Erwerbstätigenbefragungen (ETB) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 2006 und 2018 und eines Difference-in-Difference-Ansatzes modelliert. Dabei werden die Abschlusskohorten 2006-2017 (ETB 2018) und 1994-2005 (ETB 2006) jeweils (maximal) 12 Jahre nach Abschluss verglichen. Die Analysen zeigen unterschiedliche Entwicklungen in den untersuchten Berufsfeldern. Während für die Gesamtgruppe der beruflich Höherqualifizierten und für die Subgruppe der technischen Fortbildungen keine Veränderungen über die Kohorten festzustellen sind, erzielen beruflich Höherqualifizierte in kaufmännisch-wirtschaftswissenschaftlichen Fortbildungsberufen nach Bologna eine geringere Lohnprämie im Vergleich zu dual Ausgebildeten als vor Bologna. Die Wahrscheinlichkeit, eine hochqualifizierte Tätigkeit auszuüben, ist jedoch für beide Berufsfelder unverändert hoch. Die Analysen liefern damit insgesamt keine Belege für eine Verdrängung oder Entwertung höherer Berufsbildungsabschlüsse. Im Gegenteil, der Abstand zu formal gleichwertigen akademischen Abschlüssen ist heute geringer als vor der Bologna-Reform." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag). Forschungsmethode: empirisch-quantitativ; empirisch; Sekundäranalyse; Befragung. Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2006-2018.

"The introduction of the two-cycle structure of academic education as part of the Bologna Process has created a new competitive situation between higher vocational training and academic education. Taking an occupational perspective, this article analyses whether the returns to higher vocational education and training have changed with the Bologna Process, both (1) in comparison to basic dual-vocational training and (2) in comparison to academic degrees (applied university degrees and bachelor's degrees). The analyses of the 'Bologna effect' based on data from the 2006 and 2018 Employment Surveys of the German Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB) and the Federal Institute for Occupational Safety and Health (BAuA) use a difference-in-difference approach by comparing two cohorts, the 2006-2017 (ETB 2018) cohort and the 1994-2005 (ETB 2006) cohort. The analyses consider workers a maximal period of 12 years after completion of their respective degrees. The results point to different developments depending on the occupational field associated with an acquired degree. Whereas no changes across the cohorts can be observed for the overall group of workers with higher vocational training degrees or for the subgroup of those with technical higher vocational training, workers with higher vocational degrees in commercial and economic fields are achieving lower wage premiums after the Bologna process compared to workers with basic vocational training in that field. Moreover, the probability of working in a highly qualified occupation remains high for both occupational fields. Thus, the analyses do not provide any evidence of displacement or devaluation of higher vocational training degrees. On the contrary, the distance to formally equivalent academic degrees is shorter today than before the Bologna reform." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2022/3
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