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AutorMerkamp, Suja-Era
TitelRezension zu: Lenske, G., Wirth, J. & Leutner, D. (2017). Zum Einfluss des pädagogisch-psychologischen Professionswissens auf die Unterrichtsqualität und das situationale Interesse der Schülerinnen und Schüler. Zeitschrift für Bildungsforschung 3, 229-255.
QuelleIn: Forschungsmonitor Schule, (2019) 91, 11 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2513-0900
SchlagwörterPädagogik; Wissen; Befragung; Empirische Untersuchung; Fragebogen; Psychologie; Test; Gymnasium; Lehrer; Lehramtsstudent; Schüler; Interesse; Videoaufzeichnung; Deutschland; Nordrhein-Westfalen
AbstractPädagogisch-psychologisches Wissen (PPK) ist fachübergreifendes Professionswissen z. B. zu Klassenführung oder Lehrmethoden und gilt als wesentliche Voraussetzung für die Arbeit von Lehrkräften. Für diese Annahme gibt es jedoch kaum empirische Belege und somit ist fraglich, inwiefern PPK die Prozessqualität des Unterrichts beeinflusst und dies wiederum zu lernrelevanten Effekten bei Schülerinnen und Schülern führt. Lenske, Wirth und Leutner untersuchen daher, inwieweit anwendungsbezogenes PPK von Lehrkräften in Zusammenhang steht mit zwei Prozessqualitätsmerkmalen ihres Physikunterrichts (Qualität der Klassenführung, Umgang mit Heterogenität) und inwiefern das situationale Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler am Physikunterricht davon abhängt. Hierzu wurden Daten von 34 Lehrkräften und 973 Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Jahrgangsstufe an Gymnasien in NRW erhoben. Das PPK der Lehrkräfte wurde per Paper-Pencil-Test ermittelt, die Prozessqualität auf Grundlage von Unterrichtsvideos durch geschulte Beurteilerinnen und Beurteiler bewertet und das situationale Interesse der Lernenden anhand eines Schülerfragebogens erfasst. Die Annahme eines positiven Einflusses des pädagogisch-psychologischen Professionswissens auf die Qualität der Klassenführung wird bestätigt, eine Beziehung zum Umgang mit Heterogenität lässt sich jedoch nicht nachweisen, möglicherweise aufgrund des geringen Vorkommens differenzierender Maßnahmen im Physikunterricht an Gymnasien. Die Qualität der Klassenführung wiederum steht in Zusammenhang mit dem situationalen Interesse am Physikunterricht und vermittelt als Mediatorvariable den indirekten Effekt des PPK auf das situationale Interesse. Vor diesem Hintergrund betonen Lenske et al., dass das Merkmal Klassenführung innerhalb des Lehramtsstudiums ausreichend berücksichtigt werden sollte, was nicht immer zwingend der Fall sei, und halten es für dringend erforderlich, in der Lehrerbildung für den Umgang mit Heterogenität zu sensibilisieren und darauf vorzubereiten. Angesichts der überzeugend angelegten und aufwendig durchgeführten Untersuchung ist es bedauerlich, dass die Aussagekraft der Ergebnisse aufgrund der selektiven Stichprobe deutlich eingeschränkt ist. Dennoch ergeben sich bestätigende Hinweise für einen Einfluss von PPK auf die Prozess- und Produktqualität von Unterricht, was u. a. für die (Weiter-)Entwicklung von Konzepten für die Lehrkräftebildung bedeutsam ist. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2020/1
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