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AutorBürkardt, Dagmar
TitelDigitalisation and Industry 4.0 - Macroeconomic aspects in four European regions.
QuelleAus: Bürkardt, Dagmar (Hrsg.); Kohler, Harald (Hrsg.); Kreuzkamp, Norbert (Hrsg.); Schmid, Josef (Hrsg.): Smart Factory und Digitalisierung. Perspektiven aus vier europäischen Ländern und Regionen. Baden-Baden: Nomos (2019) S. 193-213    Verfügbarkeit 
ReiheWirtschafts- und Sozialpolitik. 20
Spracheenglisch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-8487-4556-2
SchlagwörterAutomatisierung; Technologische Entwicklung; Gewerkschaftspolitik; Sozialversicherung; Arbeitsbeziehung; Beschäftigungseffekt; Industrie; Arbeit; Arbeitslosenquote; Arbeitsmarktanalyse; Arbeitsmarktentwicklung; Qualifikationsanforderung; Internationaler Vergleich; Auswirkung; Prognose; Szenarium; Zukunft; Experte; Deutschland; Italien; Schweden; Spanien
Abstract"Eine der zentralen Fragen der deutschen Debatte um Digitalisierung und Automatisierung mit dem Fokus auf Industrie 4.0 ist der Einfluss auf den Arbeitsmarkt, Beschäftigung und Qualifizierung. Die optimistische Perspektive eines koordinierten Hightech-Kapitalismus mit Investitionen in Bildung und neue Formen der sozialen Sicherungssysteme erscheint ein realistisches Szenario für die Experten in Schweden und Deutschland, wohingegen die Experten in den beiden südeuropäischen Ländern für Italien und Spanien Szenarien mit digitalisierten Zentren und sozialer/regionaler Spaltung erwarten. Die Entwicklung für Europa schätzen alle Befragten kritisch ein. Davon ausgehend, dass sich neue Produkte, Geschäftsmodelle und eine steigende Nachfrage positiv auf die Entstehung von Arbeitsplätzen auswirken könnten, werden geringe Auswirkungen der Digitalisierung auf der Makroebene des Arbeitsmarktes erwartet. Dies wird jedoch von einem beschleunigten strukturellen Wandel begleitet mit beachtlichen Veränderungs- und Anpassungsprozessen zwischen Sektoren und Berufsgruppen. Vor diesem Hintergrund sind Investitionen in Bildung, neue Formen der Arbeitsorganisation, die politischen Rahmenbedingungen und die industriellen Beziehungen von Bedeutung. Dies zeigt sich sowohl in den Ergebnissen der Umfrage in den vier europäischen Ländern, als auch im Vergleich von Automatisierungsrisiken in verschiedenen OECD-Länder. Die befragten Experten von Gewerkschaften und Betriebsräten in allen vier Ländern beteiligen sich an den Transformationsprozessen als Schlüsselakteure - über die Sozialpartnerschaft hinaus hin zu einer Beteiligung an der Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, © Nomos). Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Forschungsmethode: empirisch; Befragung; Querschnitt; prognostisch. Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 2017 bis 2040.

"One of the central questions in the debate about digitalisation and automation, in Germany with the focus on Industry 4.0, is the impact on labour market, employment and qualification. The optimistic perspective of an coordinated high tech capitalism in their own country with investment in education and new forms of social security systems seems to be quite realistic for the experts in Sweden and Germany, whereas the experts in the two southern European countries expect for Italy and Spain a scenario with digitised centres and social/regional division. The expectations for Europe as a whole are similarly critical. A rather small impact of digitalisation on the labour market on the macro-economic level is expected assuming, that new products, business models and positive demand effects could create new jobs. but at the same time an accelerated structural change is taking place with considerable shifts and adaption processes between sectors and professions. On this background investment in education, new forms of work organisation, structuring of political framework conditions and industrial relations are playing a crucial role. This has been shown in the findings of our survey in the four European countries, but also in the comparison of automation risks in different OECD-countries. The interviewed experts of trade unions and works councils in all four countries involve themselves in the processes of transformation as key actors, beyond the social partnership in a narrow sense towards a participation in structuring the political framework conditions." (Author's abstract, © Nomos).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2019/3
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