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AutorHeisler, Dietmar
TitelBildungsinflation, Bildungsexpansion und Fachkräftemangel.
Historische Entwicklungslinien der Akademisierungsdebatte im Kontext von Schulreformen und Berufsbildung.
QuelleIn: Berufs- und Wirtschaftspädagogik Online, (2018) 34, S. 1-19
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1618-8543
SchlagwörterBildungsexpansion; Schulreform; Bildungsökonomie; Geschichte (Histor); Berufsbildung; Arbeitskräftemangel; Fachkraft; Akademisierung
Abstract"Akademisierung wird als aktueller Trend im Berufsbildungssystem betrachtet. Damit ist das steigende Interesse an akademischen Abschlüssen und die steigende Zahl der Studienanfänger/-innen gemeint. Im historischen Rückblick zeigt sich, dass es vergleichbare Entwicklungen immer wieder gegeben hat, z. B. in den 1920er Jahren. Dies wurde u. a. als Folge der Schulreformen und der Liberalisierung der Bildungsgang- und Berufswahl betrachtet. Diskutiert wurde damals u. a. die 'Überfüllung' akademischer Bildungsgänge und die - vermeintliche - Entwertung ihrer Abschlüsse. Außerdem wurde befürchtet, dass die Facharbeiterausbildung dadurch an Bedeutung verliert und dies zu einem Fachkräftemangel führt. Später wurde dies als 'Bildungsexpansion' und als 'Bildungsparadox' diskutiert. Auch aktuell geht es um die Befürchtung eines Fachkräftemangels sowie um die Frage der sozialen Anerkennung von Bildungsabschlüssen und Berufen. D. h. in Deutschland wird Akademisierung mit großer Skepsis gesehen. Der Beitrag gibt einen historischen Einblick in die in Deutschland geführte Akademisierungsdebatte. Dabei stellen sich zwei Fragen: Was waren die Auslöser für Akademisierungsprozesse? Warum wird Akademisierung in Deutschland eher kritisch gesehen? Welche Konsequenzen hat das für die berufliche Bildung?" (Autorenreferat; BIBB-Doku).

"'Academicisation' is considered a current trend in the vocational education system. Academicisation refers to a growing interest in academic qualifications and a growing number of students starting degrees. Similar developments have recurred throughout history, for example in the 1920s. This was seen as the result of educational reforms and the liberalisation of educational and career choices. At the time, debate focused on the 'overcrowding' of academic courses and the supposed devaluation of degrees. There was also concern that training for tradespeople would be considered less important, resulting in a shortage of skilled labour. Later, the terms 'expansion of education' and 'education paradox' were used to discuss these ideas. Today's debate, too, is based on the fear of a shortage of skilled labour, and on the issue of social recognition for educational qualifications and professions. In other words, Germany is sceptical about increasing levels of education. This paper provides historical insight into the German academicisation debate. In doing so, it raises the following questions: What factors led to the process of academicisation? Why does academicisation tend to be viewed negatively in Germany? What consequences does this have for vocational training?" (author's abstract).
Erfasst vonBundesinstitut für Berufsbildung, Bonn
Update2019/2
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