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AutorenHuebener, Mathias; Kuger, Susanne; Marcus, Jan
TitelG8-Schulreform verbessert PISA-Testergebnisse.
Insbesondere leistungsstarke SchülerInnen profitieren.
QuelleIn: DIW-Wochenbericht, 85 (2018) 13/14, S. 265-275
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0012-1304
DOI10.18723/diw_wb:2018-13-1
SchlagwörterKompetenz; Empirische Untersuchung; Kompetenzerwerb; Bildungspolitik; Schulreform; Schuljahr 09; Schulzeit; Gymnasium; Schüler; Abitur; Schulleistung; Schülerleistung; Lernbedingungen; Lerninhalt; Lehrplan; Unterrichtszeit; Datenanalyse; Regressionsanalyse; Bundesland; Reformpolitik; Auswirkung; Reform; Wirkung; PISA (Programme for International Student Assessment); PISA-Studie; Deutschland
Abstract"Durch die G8-Schulreform haben sich die PISA-Leistungen von GymnasiastInnen in der neunten Klasse verbessert. Insbesondere leistungsstärkere SchülerInnen schneiden bei den PISA-Tests besser ab, während Leistungsschwächere kaum oder gar nicht profitieren - sie scheinen Probleme mit dem zeitlich nach vorne verlagerten Lernstoff zu haben. Der vorliegenden Studie zufolge, die auf PISA-Daten zu mehr als 33 000 SchülerInnen basiert, hat die G8-Reform jedoch nicht dazu geführt, dass sozioökonomische Merkmale wie der Bildungshintergrund der Eltern einen größeren Einfluss auf die Schülerleistungen haben. Der Kompetenzvorsprung in der neunten Klasse scheint allerdings nicht auszureichen, um das wegfallende 13. Schuljahr vollständig zu kompensieren, denn die Abiturnoten haben sich im Durchschnitt leicht verschlechtert. Anstelle der Länge der Gymnasialschulzeit sollten vielmehr die Unterrichtsinhalte und -qualität im Fokus der Debatte stehen. Der fortwährende Ausbau des Ganztagsschulangebots sollte genutzt werden, um Kinder individueller entsprechend ihrer Bedürfnisse zu fördern." Die Untersuchung enthält quantitative Daten. Forschungsmethode: Evaluation; anwendungsorientiert; empirisch-quantitativ; empirisch; Sekundäranalyse. Die Untersuchung bezieht sich auf den Zeitraum 1991 bis 2013. (Autorenreferat, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2018/3
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