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Autor/inFrey, Mirjam
TitelDie Bedeutsamkeit fingerbasierter Repräsentationen für numerische Fähigkeiten - Ergebnisse einer Intervention zu Beginn der Grundschule und Differenzierung struktureller Merkmale.
QuelleTübingen (2017), 208 S.    Verfügbarkeit 
Dissertation, Eberhard Karls Universität Tübingen, 2017.
BeigabenIllustrationen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
SchlagwörterBefragung; Beobachtung; Empirische Untersuchung; Kognition; Kognitiver Prozess; Kompetenzerwerb; Lernpsychologie; Testverfahren; Schuljahr 01; Grundschule; Lernprozess; Anfangsunterricht; Arithmetik; Grundrechenart; Mathematikunterricht; Rechnen; Zahlbegriff; Zahlensystem; Körpererlebnis; Sensumotorik; Intervention; Deutschland
AbstractFast alle Kinder benutzen ihre Finger, um initiale numerische Konzepte zu veranschaulichen und zu begreifen. Dennoch ist ihr Einsatz im Anfangsunterricht der Grundschule umstritten und wird aus mathematikdidaktischer Sicht häufig eher kritisch beurteilt, vor allem aus der Sorge heraus, dass sich Kinder nicht mehr vom "zählenden Rechnen" ablösen können und dies das Erlernen einer abstrakten Repräsentation erschwert. Jedoch zeigen zahlreiche (neuro-)psychologische Studien, dass es einen engen Zusammenhang von fingerbasierten Repräsentationen und Zahlverarbeitung gibt, sowohl auf behavioraler als auch auf neuronaler Ebene. Außerdem wird ausgehend von der Theorie der verkörperlichten Kognition davon ausgegangen, dass abstraktes Wissen (zumindest teilweise) durch körperlich-sensorische Erfahrungen beim Lernen geformt wird [...]. Daher kann angenommen werden, dass die fingermotorische Erfahrung beim Rechnen nützlich sein könnte für die Entwicklung und Verfestigung abstrakter numerisch-mathematischer Repräsentationen [...]. In der vorliegenden Dissertation wurde in Teil I untersucht, inwieweit fingersensorische und fingermotorische Repräsentationen einen Einfluss auf die Entwicklung arithmetischer Fähigkeiten haben. [...] Vor dem Hintergrund der Debatte über den Nutzen der Finger im Anfangsunterricht sprechen die Ergebnisse dafür, dass die Förderung fingerbasierter Repräsentationen beim Erlernen initialen Rechnens hilfreich ist und nicht, wie häufig befürchtet, zu einer Verfestigung des "zählenden" Rechnens führt - vielmehr kann aus den Ergebnissen abgeleitet werden, dass der systematische Gebrauch der Finger in den mathematischen Anfangsunterricht integriert werden sollte. [...] In Teil II [...] wurde versucht, die fingerbasierten Repräsentationen näher zu differenzieren und inter- und intraindividuelle Unterschiede zu beleuchten. [...] Die Studien zeigen in der Summe, dass es verschiedene, nebeneinander existierende fingerbasierte verkörperlichte Repräsentationen zu geben scheint, die flexibel und abhängig vom jeweiligen (situativen) Kontext eingesetzt werden können. (Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2018/3
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