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AutorenSchuchardt, Kirsten; Brandenburg, Janin; Fischbach, Anne; Mähler, Claudia
TitelKognitive Profile bei lese-rechtschreibschwachen Kindern mit und ohne Aufmerksamkeitsprobleme.
Paralleltitel: Cognitive profiles of dyslexic children with and without additional ADHD.
QuelleIn: Lernen und Lernstörungen, 6 (2017) 4, S. 169-181
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BeigabenIllustration
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2235-0977
DOI10.1024/2235-0977/a000188
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-176229
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Multivariate Analyse; Varianzanalyse; Arbeitsgedächtnis; Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung; Aufmerksamkeitsstörung; Fremdeinschätzung; Kognitive Kompetenz; Kognitiver Prozess; Kurzzeitgedächtnis; Sekundärkrankheit; Test; Schuljahr 03; Grundschule; Schüler; Fonologie; Phonologie; Schriftzeichen; Sprache; Sprachfertigkeit; Legasthenie; Gruppe (Soz); Informationsverarbeitung; Deutschland
AbstractEine empirische Studie über Zusammenhänge zwischen Lese-Rechtschreibschwierigkeiten und Auffälligkeiten in der Aufmerksamkeit wird vorgestellt. Überprüft wurde, ob Kinder mit isolierten Schriftsprachschwierigkeiten die gleichen kognitiven Funktionseinschränkungen aufweisen wie Kinder mit komorbider Aufmerksamkeitsproblematik. Insgesamt 99 Drittklässler mit durchschnittlicher Intelligenz (33 Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche, 33 Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche und Aufmerksamkeitsdefizit sowie 33 unauffällige Kinder der Kontrollgruppe) wurden hinsichtlich ihrer Leistungen in phonologischer Informationsverarbeitung, Sprache und zentral-exekutiven Arbeitsgedächtnisfunktionen miteinander verglichen. Es zeigte sich, dass die lese-rechtschreibschwachen Kinder Auffälligkeiten in den Sprachfähigkeiten, im phonologischen Arbeitsgedächtnis und in der Benennungsgeschwindigkeit aufwiesen, die Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche und zusätzlicher Aufmerksamkeitsproblematik dagegen in den zentral-exekutiven Funktionen. Beide Gruppen schnitten gleichermaßen schwach im Vergleich zur Kontrollgruppe in der phonologischen Bewusstheit ab. Anhand des spezifischen kognitiven Funktionsprofils konnten deutlich mehr als die Hälfte der Kinder korrekt zu den einzelnen Gruppen zugeordnet werden. Die ermittelten Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den kognitiven Funktionsmustern werden hinsichtlich ihrer Bedeutung für Diagnostik und lerntherapeutische Intervention diskutiert. (ZPID).

Difficulties in reading and spelling (hereinafter referred to as dyslexia) often go hand in hand with additional problems of inattention. In fact, approximately one in five children with dyslexia also meets the diagnostic criteria of ADHD. In recent years, there is increasing interest in examining the underlying causes of dyslexia and investigating the cognitive circumstances that lead to comorbid inattention symptoms in some of these children. Although progress has been made in identifying the multi-causal nature of poor reading and spelling skills, the specificity of cognitive dysfunctions as they relate to different subgroups of dyslexic children remains to be determined. Thus, the aim of the present study was twofold: Firstly, it was of interest whether dyslexic children with versus without additional inattention problems show the same or different cognitive dysfunctions. Secondly, the study examined whether group membership can be reliably classified based on the children's cognitive profiles. [...] Overall, 99 third-graders (33 children with Dyslexia-only, 33 children with Dyslexia + Inattention, and 33 control group (CG) children) participated in this study. The two dyslexia groups showed below-average skills in reading and/or spelling (T ( 40), while the CG performed at least average in both literacy skills (T? 45). All children were normally achieving in mathematics and showed at least average intelligence. Children in the Dyslexia + Inattention group exhibited additional symptoms of inattention as indicated by parent ratings. The sample completed a comprehensive test battery assessing phonological awareness, rapid automatized naming (RAN), working memory (WM), and language skills (i.e., morphology and vocabulary). (DIPF/Orig.).
Erfasst vonLeibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation, Trier
Update2018/2
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