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AutorArias, Elkin
TitelAufbau von Handlungswissen und Kompetenzlernen bei Sportspielen, ein didaktisches Modell der Spielhandlungskompetenzen.
Gefälligkeitsübersetzung: Construction of action knowledge and competence learning in sport games, a didactic model of the game action competences.
QuelleGöttingen: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (2012), 268 S.
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Göttingen, Georg-August Universität, Diss., 2012.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie; Graue Literatur
SchlagwörterKompetenz; Wissen; Forschung; Methode; Handlungskompetenz; Handlungstheorie; Kognitive Leistung; Leistungsfähigkeit; Kind; Kognitives Lernen; Lernen; Motorisches Lernen; Didaktik; Differenzierung; Fußball; Kleine Spiele; Sport; Sportpädagogik; Sportspiel; Sportverein; Sozialwissenschaften; Informationsvermittlung; Wissensmanagement
AbstractDie vorliegende Dissertation hat zum Ziel, ein didaktisches Modell für das Lernen und das Training von Sportspielen zu entwerfen. Es berücksichtigt die grundlegenden Prinzipien von solchen Lerntheorien wie Interaktionistischer Konstruktivismus, situiertes Lernen und Handlungstheorie, es berücksichtigt darüber hinaus grundlegende Prinzipien aus den Theorien der Informationswissenschaften und des Wissensmanagements wie Wissenshierarchie und Wissenstreppe. Unter Beachtung der besonderen Bedingungen der Sportvereine, wo die Kinder das Spiel lernen und Spaß haben, aber auch bei Wettspielen Leistung zeigen sollen, wird ein didaktisches Modell der Spielhandlungskompetenzen vorgeschlagen. Dieses ist ein indirektes didaktisches Modell und strebt als Alternative zum traditionellen Direkten Modell die Entwicklung der kognitiven, technischen und psychologischen Spielkompetenz an und übernimmt Elemente aus anderen didaktischen Modellen wie zum Beispiel kooperatives Lernen und individuelles Lernen. Es wurde ein bestimmtes Forschungsverfahren angewandt, indem das Modell in mehreren Schrittenentwickelt wurde. Bei jedem Schritt wurde nur eine der vier im Modell vorgeschlagenen didaktischen Strategien mit jungen Fußballspielern überprüft. Dies geschah durch eine partielle Intervention, ohne das gewöhnliche Training zu stören. Die vorgeschlagenen didaktischen Strategien sind: Kleine Fußballspiele mit unterschiedlichen Schwerpunkten (KFSS), Kombinationsspiele, Zweikämpfe und vorsätzliches Üben der technischen Fertigkeiten. Weiterhin wurde das Trainingsinhalt durch eine Befragungsmethode vermittelt. Das Modell wird dann in mehreren Studien überprüft, wobei jede auf eine bestimmte Perspektive und damit auf die Entwicklung einer bestimmten Kompetenz fokussiert ist. Der Hinweis von METZLER (2005b, S.190), verschiedene didaktische Modelle sollten, wegen ihren unterschiedlichen Voraussetzungen, nicht verglichen werden, wurde berücksichtigt. Daher wurde der Vergleich mit anderen didaktischen Modellen vermieden, stattdessen wurden die Ergebnisse und kontextuellen Bedingungen, die die Implementierung des Modells voraussetzt, exploriert. Die vier Studien zeigen bei der Anwendung des entworfenen Modells eine positive Wirkung auf die Spielkompetenzen der jungen Fußballspieler, allerdings wurden nicht alle Ergebnisse statistisch signifikant. Die Kleinen Fußballspiele mit unterschiedlichen Schwerpunkten ergaben zusammen mit der Befragungsmethode eine positive Wirkung beim Erlernen der Spielprinzipien, jedoch statistisch nicht signifikant. Die Befragungsmethode wies eine signifikant positive Wirkung auf die Entwicklung der spezifischen kognitiven Kompetenz beim Fußballspiel auf. Die Kleinen Spiele mit Schwerpunkten wurden ebenso wirksam wie die Übungen für das Lernen der technischen Fertigkeiten des Fußballs. Die didaktische Strategie der Kombinationsspiele zeigte eine positive, aber statistisch nicht signifikante Wirkung auf die Verbesserung des Offensivspiels. Das Modell zeigte eine positive Wirkung auf das Lernen der Spielkompetenzen, wenn jede didaktische Strategie in einer unterschiedlichen Studie angewendet wurde. Allerdings sind weitere Studien erforderlich, in denen das gesamte Modell während einer längeren Zeitspanne angewendet wird, um eine Langzeitwirkung bestätigen zu können. Dazu sollten weitere Auswertungsverfahren entworfen und validiert werden, die die Ziele der indirekten Modelle berücksichtigen. Ein Vergleich mit anderen didaktischen Modellen für das Lernen und Training der Sportspiele sollte später unternommen werden. (Autor).

The present dissertation aims to design a didactic model for the teaching and training of sports games taking into account the basic principles of learning theories such as Interactionist Constructivism, Situated Learning and the Theory of Action. It also takes into account principles of theories from information science and knowledge management such as the Knowledge Hierarchy and the Knowledge Staircase. Under consideration of the specific conditions of sports clubs, where the game is learned and enjoyed but it is also necessary to perform and to win matches, an instructional model of game action competences is proposed. This is an indirect didactic model and as an alternative to the traditional direct model intends the development of cognitive, technical and psychological game competences. It adapts elements of other instructional models like cooperative learning and individual learning. A research procedure was carried out in which the proposed model was divided in se-veral sets. Every set, containing only one didactic strategy of the four proposed in the model was tested in a study with young football players through partial intervention without disturbing the team's usual training process. The proposed didactic strategies are: Small Games with Different Focal Points, Combination Games, one-against-one exercises and Deliberated Practice of Technical Abilities. Moreover the content was taught through a Questioning Method. The model was then tested in several studies. Each study focused on a particular perspective and consequently on the development of specific competences. The proposal from METZLER (2005b, p. 190), not to compare different didactic models due to their different postulates, was taken in account. Therefore comparison with other models is avoided. Instead the outcomes and contextual factors that determine the implementation of the instructional model are explored. The four studies show positive effects on the game competences of young football players with the application of the designed model, however not all the results were statistically significant. The small games and a question method showed some positive effects but not statistically significant on the learning of the principles of the game. The question method showed positive significant effects on the development of the specific cognitive competences related to the football game. The small games were as effective as the exercises for the learning of football techniques. The didactic strategy of the combinations games showed some positive but not statistically significant effects on the improvement of offensive play. The model showed some positive effects on the learning of game competences when every didactic strategy is applied in a different study. To confirm the effects more studies are needed in which the model is implemented during a longer training period. Taking into account the goals of the didactic indirect models, more assessment methods should be designed, refined and validated. A comparison with other didactic models for the learning and training of sport games should be later endeavored. (Autor).
Erfasst vonBundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn
Update2017/2
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