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Autor/inGlauser, Laura
TitelArbeit an der Ware "Ich".
Zum subjektiven Umgang mit dem "unternehmerischen Selbst" in Career Services.
QuelleAus: Koch, Gertraud (Hrsg.); Warneken, Bernd Jürgen (Hrsg.): Wissensarbeit und Arbeitswissen. Zur Ethnografie des kognitiven Kapitalismus. Frankfurt, Main: Campus (2012) S. 379-393
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ReiheArbeit und Alltag. 05
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-593-39783-2
SchlagwörterKompetenz; Selbstbewusstsein; Selbstbild; Selbsteinschätzung; Selbstverantwortung; Wissenstransfer; Marketing; Arbeitsuche; Arbeitsvermittlung; Berufseinmündung; Arbeitsberatung; Bewertung; Hochschulabsolvent; Arbeitskraftunternehmer; Student; Informationsvermittlung
AbstractAm Beispiel von Mitarbeiterinnen und BesucherInnen akademischer Career Services in Deutschland untersuche ich in meinem ethnologischen Promotionsprojekt, wie Menschen diese Diskurse erfahren, wie sie individuell damit umgehen und welche gesellschaftliche Wirkungen hierdurch entstehen. Von Mai 2009 bis Juli 2010 führte ich eine ethnologische Feldforschung in Career Services durch, wobei ich auch danach noch punktuell Daten erhoben habe. Zentrale Methoden waren die Teilnehmende Beobachtung und narrative Interviews mit Mitarbeiterinnen und Besucherinnen.Im Zuge des Bologna-Prozesses ist die Bedeutung von Career Services stark gestiegen, da Hochschulen heute vermehrt in der Vermittlung von Graduierten in den Arbeitsmarkt tätig sein sollen. Die Seminare und Beratungsangebote von Career Services haben das Ziel, Übergänge zwischen Studium und Beruf zu erleichtern, womit sie an der Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und Arbeitswelt agieren. Als Institutionen versuchen sie auf die auch medial vermittelten Arbeitserfordernisse zu antworten, in ihnen wird fortlaufend Wissen über die Arbeitswelt 'da draußen' generiert und verhandelt. In diesem Artikel gehe ich einerseits der Frage nach, wie den Besucherinnen von Career Services vermittelt wird, sich als unternehmerisches Selbst zu begreifen und zu vermarkten. Exemplarisch zeige ich auf, wie Selbstvermarktungs-Techniken gelehrt werden. Hierzu skizziere ich meine Beobachtungen eines zweitägigen Seminars zum Thema Selbstmarketing, das für Studierende und Absolventinnen aller Fachrichtungen offen war. Ich analysiere dabei Aussagen, Deutungsweisen und Vermittlungstechniken der Seminarleiterin und beschränke mich aus Platzgründen auf deren zentrale Aspekte. Andererseits diskutiere ich exemplarisch soziale Folgen und subjektive Bedeutungen dieser Anforderung, sich selbst zu vermarkten, an meiner Informantin Stefanie, die seinerzeit auf Arbeitssuche war. Wie zu sehen sein wird, ermöglicht die ethnografische Mikroperspektive Einsichten in die widersprüchlichen Umgangsweisen mit gesellschaftlich allgegenwärtigen Anforderungen, die sich in Subjekten bündeln. (Textauszug, IAB-Doku).
Erfasst vonInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg
Update2015/3
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