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Literaturnachweis - Detailanzeige

 
Autor/inBork, Hans-Rudolf
TitelLandschaft out?
QuelleIn: Geographie aktuell & Schule, 37 (2015) 213, S. 4-9    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben; Tabelle; Illustrationen; Landkarte; Internetadressen
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN2198-4549
SchlagwörterForschung; Begriffsbestimmung; Geografieunterricht; Landschaft; Landschaftsveränderung; Landschaftsökologie; Hochschullehre; Begriffsdefinition; Deutschland
AbstractDie Befassung mit Landschaft zum Beispiel in Lehre, Forschung und Praxis muss aufgrund der Komplexität des Gegenstandes immer integrativ und interdisziplinär sein. Zwar steht sie im Gegensatz zu der zunehmenden Spezialisierung, die viele Fächer (darunter auch die Geographie) in den vergangenen Jahrzehnten erfasst hat, dennoch erlebte die Landschaftsforschung in West- und auch in Ostdeutschland in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen besonderen Aufschwung. Zahlreiche Projekte befassten sich mit der Entstehung und den Strukturen von Landschaften. In den Fokus rückten beginnend in den späten 1970er-Jahren Untersuchungen des Zustandes von Landschaften und der in ihnen ablaufenden Prozesse, in Westdeutschland insbesondere Analysen der Belastung von Atmosphäre, Vegetation, Böden und Gewässern mit Nähr- und Schadstoffen durch Eingriffe von Menschen. Um dem wachsenden Forschungsbedarf gerecht zu werden, wurden vermehrt methodisch und fachlich aufgestellte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgebildet. An deutschen Hochschulen wurden zahlreiche Professuren neu etabliert oder umgewidmet (z.B. für "Landschaftsökologie") und Lehrveranstaltungen (z.B. "Vorlesung Landschaftsarchitektur") sowie Studiengänge mit Landschaftsbezug (u.a. "Landschaftsplanung") eingerichtet. Der Aufbau von Bachelor- und vor allem von Masterstudiengängen in den letzten Jahren bewirkte an deutschen Hochschulen die partielle Verdrängung von Schlüsselbezeichnungen wie "Geographie..." und auch "Landschaft..." durch alternative Begriffe (wie "Umwelt..."), auch durch die nunmehr hochspezialisierten Ausrichtungen. Landschaft bleibt unverändert ein hochaktueller Gegenstand - einerseits der oftmals ästhetisch geleiteten gesellschaftlichen Wahrnehmung und andererseits der universitären wie der außeruniversitären Forschung. Landschaft ist beständig zu untersuchen (Monitoring), zu bewerten und weiter zu entwickeln ist (Nachhaltigkeit) (Verlag).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main (extern)
Update2015/3
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