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Autor/inn/enBiermann, Julia; Powell, Justin J. W.
TitelInstitutionelle Dimensionen inklusiver Schulbildung - Herausforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland, Island und Schweden im Vergleich.
Paralleltitel: Institutional dimensions of inclusive schooling: comparing the challenge of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities in Germany, Iceland and Sweden.
QuelleIn: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 17 (2014) 4, S. 679-700
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1434-663X; 1862-5215
DOI10.1007/s11618-014-0588-0
SchlagwörterBildung; Begriff; Bildungssystem; Institutionalisierung; Förderung; Gesamtschule; Schulbildung; Lernort; Inklusion; Menschenrechte; Segregation; Behinderung; Sonderpädagogischer Förderbedarf; Sonderschule; Internationaler Vergleich; Klassifikation; Deutschland; Island; Schweden
AbstractDie menschenrechtsbasierte Orientierung der UN-Behindertenrechtskonvention, nach welcher inklusive Bildung als Recht Aller und Segregation auf Basis von Behinderungen als Diskriminierung gilt, stellt weltweit eine besondere Herausforderung für institutionalisierte sonderpädagogische Fördersysteme dar. In diesem Beitrag werden entlang der rechtlichen, normativen und kulturell-kognitiven Dimension inklusiver Bildung Deutschland, Island und Schweden verglichen. Der Vergleich verdeutlicht wichtige Unterschiede in diesen drei institutionalisierten Dimensionen von sonderpädagogischem Förderbedarf - Bildungs- und Behinderungsparadigmen, schulischen Organisationsformen sowie Rechten und Ressourcen - die inklusive Bildung fördern oder behindern. Kontrastiert werden die Länder im Hinblick auf die Frage: Wie wird die Förderung von als förderbedürftig wahrgenommenen Schülerinnen und Schülern in diesen drei nationalen Kontexten gestaltet? Aus dieser Analyse zweier nordischer Länder, welche zu den inklusivsten weltweit zählen, werden Hinweise auf die Verwirklichung inklusiver Schulbildung in Deutschland, einem der segregiertesten Bildungssysteme Europas, abgeleitet. Die Untersuchung zeigte entscheidende Differenzen im Hinblick auf das Verhältnis von Klassifizierung und Lernortzuweisungen. (DIPF/Orig.).

The human rights-based orientation embedded in the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, which mandates inclusive education for all students and counts segregation as discrimination, poses fundamental challenges to institutionalized (special) education systems. However, it does so to different extents, with the Nordic countries having the most inclusive systems worldwide. This analysis contrasts the challenges and opportunities regarding the institutional transformation of special education and inclusive education in Germany, Iceland and Sweden. We address the questions: How do these countries provide educational supports for students considered to have special educational needs? What perspectives can be derived for the implementation of inclusive education, especially for Germany, which is still among the most segregated systems in Europe, from such comparative analysis? The study reveals key differences in three institutional dimensions that hinder or enable inclusive education - educational ideals and disability paradigms, organizational forms, and regulations. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2015/2
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