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AutorHoffmann, Nicole
TitelDokumentenanalyse.
Gefälligkeitsübersetzung: Document Analysis.
QuelleAus: Schäffer, Burkhard (Hrsg.); Dörner, Olaf (Hrsg.): Handbuch qualitative Erwachsenen- und Weiterbildungsforschung. Opladen: B. Budrich (2012) S. 395-406    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-86649-357-5
SchlagwörterErhebungsmethode; Qualitative Methode; Kriegsopfer; Drittes Reich; Geschichte (Histor); Weiterbildung; Erwachsenenbildung; Aktenanalyse; Dokument; Interpretation; Statistische Analyse
Abstract"Welche Relevanz die wissenschaftliche Analyse von Dokumenten gewinnen kann, dies verdeutlicht beispielhaft die Arbeit der 'Dresdner Historikerkommission' aus den Jahren 2004 bis 2010 im Kontext der politisch hoch aufgeladenen Diskussion um die Höhe der Opferzahlen bei den Luftangriffen auf die Stadt im Februar 1945. Nach Aufarbeitung und Abgleich von umfangreichen historischen Akten und Unterlagen (z.B. aus städtischen Archiven, Standesämtern, Friedhofsverwaltungen oder Amtsgerichten) mussten rückblickend zahlreiche falsche Annahmen und übertriebene Angaben fallen gelassen werden, welche durch die nationalsozialistische Propaganda noch zu Kriegsende verbreitet und zum Teil auch danach noch gepflegt worden waren (vgl. Landeshauptstadt Dresden 2010). Unter anderem mit Hilfe umfangreicher Dokumentenanalysen sollte zu einer Versachlichung der Debatte beigetragen bzw. der Instrumentalisierbarkeit vermeintlicher 'historischer Fakten' entgegen gewirkt werden. Doch ist der methodische wie methodologische Status der Dokumentenanalyse im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung keineswegs unumstritten (vgl. Abschnitt 1). Dies hängt zunächst mit der Bestimmung dessen zusammen, was unter einem 'Dokument' zu verstehen ist (vgl. Abschnitt 2). Außerdem ist zu fragen, inwiefern es sich bei der qualitativen Dokumentenanalyse um ein Erhebungs- und/ oder Auswertungsverfahren handelt (vgl. Abschnitt 3). Variierende Antworten zu diesen Aspekten werden im Folgenden - jeweils kurz allgemein sowie anhand von Beispielen aus der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung - vorgestellt, um in einem Fazit (vgl. Abschnitt 4) abschließend auf Stärken und Probleme des Verfahrens sowie auf geeignete Anwendungszusammenhänge einzugehen." (Textauszug).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln
Update2013/4
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