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Forschungsdaten Bildung - Details zur Studie:

Studiensituation und studentische Orientierungen 2003/04 (Studierenden-Survey)

Fachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und
Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten,
studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation,
Studienerfahrungen und Studienprobleme, Computer und Internetnutzung,
Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen,
gesellschaftlich-politische Vorstellungen.

Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst-
oder Zweitstudium, Aufbaustudium oder Promotionsvorbereitung);
Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art
der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr des
Erwerbs; Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der
Hochschulreife; berufliche Ausbildung; Zeitspanne zwischen Erwerb der
Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und
Fachsemester.

2. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der
Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Informiertheit über
ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen
Hauptstudienfaches; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (Skala:
Interessante Arbeit, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer
Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am
Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung,
Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Hilfe für Andere sein,
Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; Beurteilung der
Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde
liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte,
Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber
Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen
regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in
Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Umsetzung des
Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Kenntnis fremder
Fachgebiete und Bezug zu sozialen, politischen und ethischen Fragen
(Skala); Einschätzung der Verbesserung der Berufschancen durch:
Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium,
fachübergreifendes Studium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der
Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische
Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller
Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, gute Examensnote und
Promotion.

3. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala:
Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von
Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der
Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und
Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit,
Praxisbezug und Übersichtlichkeit sowie Leistungsnachweise (Skala);
Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; derzeitige
bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor.

4. Lern- und Arbeitsverhalten: Sorgen, intensives und konzentriertes
Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen
fachbezogener Inhalte, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs,
rascher Studienabschluss (Skala); Beurteilung des Lernfortschritts
hinsichtlich der unterschiedlichen Lehrformen in Vorlesungen, Übungen,
Lerngruppen, Selbststudium, Repetitor oder mit Lernsoftware; Häufigkeit
der Beeinträchtigung des Studiums durch: Verzögerung bei der
Buchausleihe, Terminschwierigkeiten mit Professorensprechstunden,
überfüllte Veranstaltungen bzw. Labor- und Arbeitsplätze sowie
Seminare; Anzahl und Dauer der im Studiengang vorgeschriebenen
Praktika; Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an
Studienordnungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm;
Wochenstundenzahl der Pflichtveranstaltungen; Entsprechung des
Studienprogramms im aktuellen Semester mit den Vorgaben; Zeitverlust
durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht
bestandene Klausuren; abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom; Semester und
Durchschnittsnote; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; aufgewendete
Stunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium,
weiterführende Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur
Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und
Erwerbstätigkeit.

5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Bezug
der Tätigkeit zum Studium; Zufriedenheit mit dem Umfang der derzeitigen
Erwerbstätigkeit; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die
Erwerbstätigkeit; Hauptfach- oder Hochschulwechsel; Absolvieren von
Praktikum, Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium;
Studienunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne für:
Hochschulwechsel, Auslandsstudium bzw. Sprachkurs im Ausland,
Praktikum, Promotion, Unterbrechung des Studiums; Gedanken an
Hauptfachwechsel oder Abbruch des Studiums; geplante Fachsemesterzahl
bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichem Verlauf;
Beurteilung ausgewählter Aussagen, um das Studium zu verkürzen;
Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student.

6. Kontakte und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu:
Bekannten außerhalb der Universität, Familienmitgliedern, Studierenden
des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, Assistenten, Professoren des
eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu
ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen
und Lehrenden; Existenz von Ansprechpartnern in der Universität; reine
Leistungsorientierung; Anonymität des Lehrbetriebs; generelle
Studienzufriedenheit; Interesse und Partizipation an Aktivitäten
ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die
studentische Vertretung; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen
hochschulpolitischen Protests.

7. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur,
Qualität und Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene
fachliche, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß
persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Dringlichkeit
ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche
Studiensituation wie z.B. Konzentration der Studieninhalte, stärkerer
Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung;
erneute Entscheidung für ein Studium unter den derzeitigen Voraussetzungen.

8. Computer und Internetnutzung: Häufigkeit der Computernutzung privat
und an der Hochschule; Qualität des Internetzugangs; Häufigkeit, Art
und Zweck der Internetnutzung; Einstellung zum Internet und dessen
Nutzung; Beurteilung des Internets hinsichtlich Beratung durch
Lehrende, Aufgabenbesprechung, Zugang zu Materialien und Bibliotheken,
Beschaffung von Informationen über andere Hochschulen, Präsentation von
Hausarbeiten, Rückmeldung von Ergebnissen, inhaltlicher Diskussionen,
interaktiver Lehrveranstaltungen, Durchführung von Prüfungen und
organisatorischer Regelungen des Studiums.

9. Entwicklung der Hochschulen: Wichtigkeit der Weiterentwicklung der
Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen,
Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische
Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung,
Anhebung des Leistungsniveaus, Qualitätssteigerung bei der Lehre,
strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung
im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für
Teilzeit-Studenten, Regelstudienzeiten, Personalerweiterung, verstärkte
Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung
von Multimedia und Internet, Kredit-Punkte-System, Bachelor- und
Masterstudiengänge, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums;
Nutzen neuer Formen der Studienorganisation und Teilnahme daran (für
Teilzeitstudierende, offene Universität, Sandwich-Studium,
Freischuss-Regelung, virtuelle Universität, Bachelor nach sechs
Semestern und studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren
Leistungspunkten); Beurteilung des Bachelorstudiengangs hinsichtlich
größerer Attraktivität für ausländische Studierende, guter Chancen auf
dem Arbeitsmarkt, kürzerer, berufsqualifizierendere
Hochschulausbildung, besserer Chancen im Ausland, eines geeigneten
Abschlusses für nicht wissenschaftlich Interessierte; Einstellung zum
Bachelorstudiengang hinsichtlich zu geringer wissenschaftlicher
Qualität, starker Einschränkung der individuellen Studiengestaltung,
unübersichtlicher Menge spezialisierter Studienfächer, geringe
Förderung von Schlüsselqualifikationen und Hochschulabsolventen zweiter
Klasse; Einstellung zur Forderung nach Verbesserung der Situation der
Frau an der Hochschule.

10. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufsziel; berufliche
Wertvorstellungen; angestrebte dauerhafte bzw. übergangsweise
Tätigkeitsbereiche z.B. in der Hochschule, in der Privatwirtschaft oder
als Unternehmer; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu
finden; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten.

11. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Wichtigkeit
ausgewählter Lebensbereiche; Interesse für: allgemeines politisches
Geschehen, studentische Politik an der eigenen Hochschule,
hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen sowie Europapolitik und
europäische Vereinigung; Einstellung zum politischen System in der BRD
und zur politischen Partizipation; eigene Beteiligung an Gruppen oder
Organisationen und Initiativen; politische Selbsteinschätzung;
gesellschaftliche Orientierung: Infragestellen etablierter Parteien,
Verzicht auf materiellen Wohlstand, Selbstverwirklichung, Ausstieg aus
beruflichen Zwängen, Engagement für Umweltschutzprobleme; Einstellung
zu politischen Zielen: Bewahren der Familie, harte Bestrafung der
Kriminalität, volle Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung
technologischer Entwicklung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern,
Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an
Industrieunternehmen, Sicherung der freien Marktwirtschaft, Priorität
des Umweltschutzes, politische und wirtschaftliche Integration Europas,
Ausstieg aus der Kernenergie, stärkere Unterstützung der
Entwicklungsländer, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen der UN,
Abwehr kultureller Überfremdung, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates,
Garantie des Rechts auf Arbeit; politische Selbsteinschätzung im
Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen auf einem
Links-Rechts-Kontinuum; Einstellung zu Wettbewerb, Chancengleichheit,
sozialen Unterschieden und zur leistungsadäquaten Bezahlung;
Einschätzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen im
angestrebten Berufsfeld; Größe der sozialen Unterschiede in der BRD und
Gerechtigkeit dieser Unterschiede; Einschätzung der Entwicklung
gesellschaftlicher Aufstiegschancen.

Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort;
Schul- und Berufsabschluss der Eltern; Bereich der beruflichen
Ausbildung der Eltern; berufliche Stellung der Eltern.

Zusätzlich verkodet wurde: Tag und Monat des Interviews.

Studien- und Projektinformationen

Beteiligte Wissenschaftler/innenGeorg, Werner; Bargel, Tino
Beteiligte Institution(en)Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bonn
SchlagwörterStudienverlauf; Studienanforderung; Studienbedingung; Studienwahl; soziale Beziehungen; Hochschulpolitik; Berufswahl; politische Einstellung
Inhaltliche AngabenFachstudium und Hochschulzugang, Ausbildungswahl und
Studienerwartungen, Studium und Lehre, Lern- und Arbeitsverhalten,
studentische Lebenssituation, Kontakte und Kommunikation,
Studienerfahrungen und Studienprobleme, Computer und Internetnutzung,
Entwicklung der Hochschulen, Berufswahl und Berufsvorstellungen,
gesellschaftlich-politische Vorstellungen.

Themen: 1. Fachstudium und Hochschulzugang: Art des Studiums (Erst-
oder Zweitstudium, Aufbaustudium oder Promotionsvorbereitung);
Fächerkombination; angestrebter Studienabschluss; Praxissemester; Art
der Hochschulreife bzw. der Hochschulzugangsberechtigung und Jahr des
Erwerbs; Leistungskurse; Abiturnote; Tätigkeit nach Erwerb der
Hochschulreife; berufliche Ausbildung; Zeitspanne zwischen Erwerb der
Hochschulreife und Studienbeginn; Anzahl der Hochschulsemester und
Fachsemester.

2. Ausbildungswahl und Studienerwartungen: Charakterisierung der
Situation vor Studienbeginn; Studienwahlmotive; Informiertheit über
ausgewählte Fragen des Hochschulstudiums; Charakterisierung des eigenen
Hauptstudienfaches; persönlicher Nutzen des Hochschulstudiums (Skala:
Interessante Arbeit, gutes Einkommen, Erreichen hoher sozialer
Position, Entwicklung von Vorstellungen und Ideen, Interesse am
Fachgebiet, gute wissenschaftliche Ausbildung, Allgemeinbildung,
Hinauszögern der Zeit bis zur Berufstätigkeit, Hilfe für Andere sein,
Beitrag zur Verbesserung der Gesellschaft; Beurteilung der
Studienanforderungen in Bezug auf Faktenwissen, Verständnis zugrunde
liegender Prinzipien, Entwicklung eigener Interessensschwerpunkte,
Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, Kritikfähigkeit gegenüber
Lehrmeinungen, Intensität der Arbeit für das Studium, Erbringen
regelmäßiger Leistungsnachweise, Beteiligung an Diskussionen in
Lehrveranstaltungen, Zusammenarbeit mit Kommilitonen, Umsetzung des
Gelernten auf praktische Fragen und Anwendungen, Kenntnis fremder
Fachgebiete und Bezug zu sozialen, politischen und ethischen Fragen
(Skala); Einschätzung der Verbesserung der Berufschancen durch:
Hochschulwechsel, Forschungspraktika, Auslandsstudium,
fachübergreifendes Studium, praktische Arbeitserfahrung außerhalb der
Hochschule, berufliche Vorbildung, Tätigkeit als studentische
Hilfskraft oder Tutor, hochschulpolitisches Engagement, schneller
Studienabschluss, EDV- und Computerkenntnisse, gute Examensnote und
Promotion.

3. Studium und Lehre: Lehrsituation im eigenen Fachbereich (Skala:
Ausfall einzelner Lehrveranstaltungstermine, Überschneidungen von
Lehrveranstaltungen, Hochschullehrerbeurteilung); Beurteilung der
Qualität der im aktuellen Semester besuchten Veranstaltungen und
Dozenten hinsichtlich Definition des Lernziels, Verständlichkeit,
Praxisbezug und Übersichtlichkeit sowie Leistungsnachweise (Skala);
Teilnahme an fachbereichsübergreifenden Lehrveranstaltungen; derzeitige
bzw. frühere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutor.

4. Lern- und Arbeitsverhalten: Sorgen, intensives und konzentriertes
Arbeiten, Wichtigkeit eines guten Examens, leichtes Erlernen
fachbezogener Inhalte, Prüfungsangst, Einteilung des Lernstoffs,
rascher Studienabschluss (Skala); Beurteilung des Lernfortschritts
hinsichtlich der unterschiedlichen Lehrformen in Vorlesungen, Übungen,
Lerngruppen, Selbststudium, Repetitor oder mit Lernsoftware; Häufigkeit
der Beeinträchtigung des Studiums durch: Verzögerung bei der
Buchausleihe, Terminschwierigkeiten mit Professorensprechstunden,
überfüllte Veranstaltungen bzw. Labor- und Arbeitsplätze sowie
Seminare; Anzahl und Dauer der im Studiengang vorgeschriebenen
Praktika; Reglementierung des Studiums; Ausrichtung des Studiums an
Studienordnungen; vorgegebenes und tatsächliches Studienprogramm;
Wochenstundenzahl der Pflichtveranstaltungen; Entsprechung des
Studienprogramms im aktuellen Semester mit den Vorgaben; Zeitverlust
durch organisatorische Regelungen wie mangelndes Lehrangebot oder nicht
bestandene Klausuren; abgelegte Zwischenprüfung/Vordiplom; Semester und
Durchschnittsnote; Zufriedenheit mit den bisherigen Noten; aufgewendete
Stunden für Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen, Selbststudium,
weiterführende Veranstaltungen, studienbezogenen Aufwand, Wegzeiten zur
Hochschule, Kinderbetreuung, Beschäftigung als Hilfskraft/Tutor und
Erwerbstätigkeit.

5. Studentische Lebenssituation: Art der Studienfinanzierung; Bezug
der Tätigkeit zum Studium; Zufriedenheit mit dem Umfang der derzeitigen
Erwerbstätigkeit; Wichtigkeit ausgewählter Gründe für die
Erwerbstätigkeit; Hauptfach- oder Hochschulwechsel; Absolvieren von
Praktikum, Sprachkurs im Ausland und Auslandsstudium;
Studienunterbrechung; Mitarbeit an Forschungsprojekten; Pläne für:
Hochschulwechsel, Auslandsstudium bzw. Sprachkurs im Ausland,
Praktikum, Promotion, Unterbrechung des Studiums; Gedanken an
Hauptfachwechsel oder Abbruch des Studiums; geplante Fachsemesterzahl
bei Abschluss; Verzug gegenüber geplantem zeitlichem Verlauf;
Beurteilung ausgewählter Aussagen, um das Studium zu verkürzen;
Selbsteinschätzung als Vollzeit-, Teilzeit- oder Pro-forma-Student.

6. Kontakte und Kommunikation: Beschreibung der Kontakthäufigkeit zu:
Bekannten außerhalb der Universität, Familienmitgliedern, Studierenden
des eigenen Faches bzw. anderer Fächer, Assistenten, Professoren des
eigenen Fachs, Personen aus dem zukünftigen Berufsfeld und zu
ausländischen Studenten; Zufriedenheit mit Kontakten zu Kommilitonen
und Lehrenden; Existenz von Ansprechpartnern in der Universität; reine
Leistungsorientierung; Anonymität des Lehrbetriebs; generelle
Studienzufriedenheit; Interesse und Partizipation an Aktivitäten
ausgewählter Hochschulgruppen; präferierte Aufgaben für die
studentische Vertretung; Ablehnung und Akzeptanz ausgewählter Formen
hochschulpolitischen Protests.

7. Studienerfahrungen und Studienprobleme: Beurteilung der Struktur,
Qualität und Organisation des eigenen Studiengangs; empfundene
fachliche, soziale und intellektuelle Förderung im Studium; Ausmaß
persönlicher Schwierigkeiten und Belastungen im Studium; Dringlichkeit
ausgewählter Verbesserungsvorschläge für die persönliche
Studiensituation wie z.B. Konzentration der Studieninhalte, stärkerer
Praxisbezug, kleinere Lehrveranstaltungen und intensivere Betreuung;
erneute Entscheidung für ein Studium unter den derzeitigen Voraussetzungen.

8. Computer und Internetnutzung: Häufigkeit der Computernutzung privat
und an der Hochschule; Qualität des Internetzugangs; Häufigkeit, Art
und Zweck der Internetnutzung; Einstellung zum Internet und dessen
Nutzung; Beurteilung des Internets hinsichtlich Beratung durch
Lehrende, Aufgabenbesprechung, Zugang zu Materialien und Bibliotheken,
Beschaffung von Informationen über andere Hochschulen, Präsentation von
Hausarbeiten, Rückmeldung von Ergebnissen, inhaltlicher Diskussionen,
interaktiver Lehrveranstaltungen, Durchführung von Prüfungen und
organisatorischer Regelungen des Studiums.

9. Entwicklung der Hochschulen: Wichtigkeit der Weiterentwicklung der
Hochschulen durch: Abschaffung von Zulassungsbeschränkungen,
Erweiterung der Kapazitäten, inhaltliche und hochschuldidaktische
Reformen, Beteiligung der Studierenden an der Lehrplangestaltung,
Anhebung des Leistungsniveaus, Qualitätssteigerung bei der Lehre,
strengere Auswahl bei der Zulassung, frühzeitige Eignungsfeststellung
im Studienfach, Einrichtung spezieller Studiengänge für
Teilzeit-Studenten, Regelstudienzeiten, Personalerweiterung, verstärkte
Kooperation zwischen Hochschulen und Wirtschaft, häufigere Anwendung
von Multimedia und Internet, Kredit-Punkte-System, Bachelor- und
Masterstudiengänge, Praktikum als fester Bestandteil des Studiums;
Nutzen neuer Formen der Studienorganisation und Teilnahme daran (für
Teilzeitstudierende, offene Universität, Sandwich-Studium,
Freischuss-Regelung, virtuelle Universität, Bachelor nach sechs
Semestern und studienbegleitende Prüfungen mit anrechenbaren
Leistungspunkten); Beurteilung des Bachelorstudiengangs hinsichtlich
größerer Attraktivität für ausländische Studierende, guter Chancen auf
dem Arbeitsmarkt, kürzerer, berufsqualifizierendere
Hochschulausbildung, besserer Chancen im Ausland, eines geeigneten
Abschlusses für nicht wissenschaftlich Interessierte; Einstellung zum
Bachelorstudiengang hinsichtlich zu geringer wissenschaftlicher
Qualität, starker Einschränkung der individuellen Studiengestaltung,
unübersichtlicher Menge spezialisierter Studienfächer, geringe
Förderung von Schlüsselqualifikationen und Hochschulabsolventen zweiter
Klasse; Einstellung zur Forderung nach Verbesserung der Situation der
Frau an der Hochschule.

10. Berufswahl und Berufsvorstellungen: Berufsziel; berufliche
Wertvorstellungen; angestrebte dauerhafte bzw. übergangsweise
Tätigkeitsbereiche z.B. in der Hochschule, in der Privatwirtschaft oder
als Unternehmer; Einschätzung der Schwierigkeit, eine Arbeitsstelle zu
finden; perzipierte Alternativen bei Arbeitsmarktschwierigkeiten.

11. Gesellschaftlich-politische Vorstellungen: Wichtigkeit
ausgewählter Lebensbereiche; Interesse für: allgemeines politisches
Geschehen, studentische Politik an der eigenen Hochschule,
hochschulpolitische Fragen und Entwicklungen sowie Europapolitik und
europäische Vereinigung; Einstellung zum politischen System in der BRD
und zur politischen Partizipation; eigene Beteiligung an Gruppen oder
Organisationen und Initiativen; politische Selbsteinschätzung;
gesellschaftliche Orientierung: Infragestellen etablierter Parteien,
Verzicht auf materiellen Wohlstand, Selbstverwirklichung, Ausstieg aus
beruflichen Zwängen, Engagement für Umweltschutzprobleme; Einstellung
zu politischen Zielen: Bewahren der Familie, harte Bestrafung der
Kriminalität, volle Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Förderung
technologischer Entwicklung, Begrenzung der Zuwanderung von Ausländern,
Gleichstellung der Frau, Abschaffung des Privateigentums an
Industrieunternehmen, Sicherung der freien Marktwirtschaft, Priorität
des Umweltschutzes, politische und wirtschaftliche Integration Europas,
Ausstieg aus der Kernenergie, stärkere Unterstützung der
Entwicklungsländer, Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen der UN,
Abwehr kultureller Überfremdung, Reduzierung des Wohlfahrtsstaates,
Garantie des Rechts auf Arbeit; politische Selbsteinschätzung im
Vergleich zur Allgemeinheit und zu Kommilitonen auf einem
Links-Rechts-Kontinuum; Einstellung zu Wettbewerb, Chancengleichheit,
sozialen Unterschieden und zur leistungsadäquaten Bezahlung;
Einschätzung der Chancengleichheit von Männern und Frauen im
angestrebten Berufsfeld; Größe der sozialen Unterschiede in der BRD und
Gerechtigkeit dieser Unterschiede; Einschätzung der Entwicklung
gesellschaftlicher Aufstiegschancen.

Demographie: Alter; Geschlecht; Familienstand; Kinderzahl; Studienort;
Schul- und Berufsabschluss der Eltern; Bereich der beruflichen
Ausbildung der Eltern; berufliche Stellung der Eltern.

Zusätzlich verkodet wurde: Tag und Monat des Interviews.
UntersuchungsdesignQuerschnitt
Untersuchungsgebiet (geogr.)Deutschland
UntersuchungseinheitStudierende
AuswahlverfahrenWahrscheinlichkeitsauswahl

Zufallsauswahl
Population / StichprobeStudierende an 26 deutschen Universitäten und Fachhochschulen

Forschungsdaten und -instrumente

Datenzugang DOI: 10.4232/1.12508
Art der DatenUmfrage- und Aggregatdaten
Archivierende EinrichtungGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS)
Erhebungszeitraum12/2003 - 12/2003
Veröffentlichungsdatum31.03.2016
Anmerkungen zu den DatenAlle im GESIS DBK veröffentlichten Metadaten sind frei verfügbar unter den Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication. GESIS bittet jedoch darum, dass Sie alle Metadatenquellen anerkennen und sie nennen, etwa die Datengeber oder jeglichen Aggregator, inklusive GESIS selbst. Für weitere Informationen siehe https://dbk.gesis.org/dbksearch/guidelines.asp?db=d

Publikationen

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)Simeaner, Hans; T. Röhl; Bargel, Tino:
Datenalmanach Studierendensurvey 1983-2004: Studiensituation und
Studierende an Universitäten und Fachhochschulen.
Konstanz: Arbeitsgruppe Hochschulforschung 2004

Simeaner, Hans; T. Röhl; Bargel, Tino:
Datenalmanach Studierendensurvey 1983-2004 nach Geschlecht:
Studiensituation und Studierende an Universitäten und Fachhochschulen.
Konstanz: Arbeitsgruppe Hochschulforschung 2005
Studienbezogene Publikationen (Auswahl)Simeaner, Hans; T. Röhl; Bargel, Tino:
Datenalmanach Studierendensurvey 1983-2004: Studiensituation und
Studierende an Universitäten und Fachhochschulen.
Konstanz: Arbeitsgruppe Hochschulforschung 2004

Simeaner, Hans; T. Röhl; Bargel, Tino:
Datenalmanach Studierendensurvey 1983-2004 nach Geschlecht:
Studiensituation und Studierende an Universitäten und Fachhochschulen.
Konstanz: Arbeitsgruppe Hochschulforschung 2005

Downloads und Links

Forschungsdaten

DOI: 10.4232/1.12508
[Umfrage- und Aggregatdaten]

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