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Forschungsdaten Bildung - Details zur Studie:

Integrationspotenziale der Erwerbsarbeit und Berufseinstiegsprozesse von Ausbildungsabsolventen in Deutschland seit 1980

Zentrales Ziel dieses Projekts war es, Berufseinstiegsprozesse zu beschreiben, zu unterscheiden und Berufseinstiegsverläufe zu klassifizieren. Dabei wurden nicht nur einzelne Zeitpunkte in der Berufseinstiegsphase analysiert, sondern die ersten drei Berufsjahre im Anschluss an den Ausbildungsabschluss. Die Berufseinstiegsverläufe wurden anhand von drei Zonen beruflicher Integrationspotenziale der Erwerbsarbeit nach Castel klassifiziert: den Zonen der Integration, der Prekarität und der Entkopplung. Datengrundlage war die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) 1975 - 2008, die u. a. amtliche und tagesgenaue Daten aus der Sozialversicherung und der Bundesagentur für Arbeit enthält. Untersucht wurden die Absolventenkohorten der Jahre 1981- 2005. Als Methode zum direkten Vergleich von Verlaufsmustern wurde die Sequenzmusteranalyse verwendet, mit welcher u. a. die Ähnlichkeiten von Berufsverläufen berechnet werden können. Es wurde geprüft, ob prekäre und entkoppelte Berufsverläufe in den vergangenen Jahren zugenommen haben und welche Faktoren einen Einfluss auf die berufliche Integration haben. Eine differenzierte Untersuchung möglicher Einflussfaktoren auf die berufliche Integration erfolgte anschließend mit der Mehrebenenanalyse, bei der zusätzlich zu der individuellen Ebene (z. B. Schulabschluss) die Effekte des Kontextes einbezogen wurden, z. B. die Arbeitslosenquoten im Kontext der Berufsgruppen. (DIPF/Projektträger)

Studien- und Projektinformationen

Laufzeit01.03.2011 - 28.02.2014
ProjektleitungBlasius, Jörg
Beteiligte Wissenschaftler/innenDorau, Ralf
Beteiligte Institution(en)Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)
Kontakt des Projektsjblasius@uni-bonn.de
SchlagwörterBerufseintritt; Berufliche Integration; Berufserfolg; Absolvent; Berufsausbildung; Erwerbstätigkeit; Übergang Ausbildung - Beruf; Berufsverlauf; Einflussfaktor; Mehrebenenanalyse; Sekundäranalyse; Deutschland
Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Promotionsförderung für Nachwuchswissenschaftler/-innen - Bildungsforschung auf der Grundlage von Daten der amtlichen Statistik sowie Prozess- und Paneldaten unterschiedlicher Provenienz (einschließlich der Indikatorenforschung)
FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen01JG1050
UntersuchungsdesignSekundäranalyse

Forschungsdaten und -instrumente

Datenbestände an den Forschungsdatenzentren des IAB und des BIBB
Art der DatenKeine Angaben
Anmerkungen zu den DatenVon Seiten des Projekts liegen keine verifizierbaren Informationen zu den genutzten Daten vor.

Downloads und Links

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