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Sonst. PersonenCaruso, Marcelo (Red.); Mietzner, Ulrike (Red.); Wiegmann, Ulrich (Red.)
InstitutionDeutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft / Sektion Historische Bildungsforschung
Titel[Schwerpunkt Verfall, Erosion und Scheitern in der Bildungsgeschichte. Schwerpunkt Öffentliche Kontrolle im Bildungswesen in historischer Perspektive].
QuelleBad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (2011), 269 S.
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ReiheJahrbuch für Historische Bildungsforschung. 17
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Rezension
Sprachemehrsprachig
Dokumenttyponline; Monographie
ISSN0946-3879
ISBN978-3-7815-1842-1
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-145822
SchlagwörterKörperliche Züchtigung; Forschungsmethode; Historische Bildungsforschung; Bildungsgeschichte; Psychoanalytische Pädagogik; Subjektivität; Bildungssystem; Bildungsreform; Institutionalisierung; Schulpolitik; Öffentliches Bildungswesen; Schule; Schulaufsicht; Bildungsroman; Geschichte (Histor); Historiografie; Demokratie; Legitimation; Nationalbewusstsein; Öffentlichkeit; Rechtsprechung; Helvetik; Ökonomie; Blinder; Sonderpädagogik; Soziale Arbeit; 19. Jahrhundert; 20. Jahrhundert; Einflussfaktor; Kontrolle; Scheitern; Dänemark; Deutschland-BRD; Deutschland-DDR; Großbritannien; Luxemburg; Preußen; Schweiz; USA
AbstractDas Jahrbuch für Historische Bildungsforschung ist im Jahrgang 2011 zwei Themenschwerpunkten gewidmet. Die Beiträge des ersten Schwerpunktes "Verfall, Erosion und Scheitern in der Bildungsgeschichte" geben Einblicke in verschiedene Subjektivierungs- und Institutionalisierungsprozesse mit ihrer jeweiligen Verarbeitungslogik und Bewältigungsstrategie. Thematisch reichen sie von der Rolle des Bildungsromans bei der Verarbeitung von Erfahrungen des Irrtums und des Scheiterns über das ambitionierte Projekt einer psychoanalytischen Pädagogik und die Untersuchung britischer Schulgesellschaften im 19. Jahrhundert bis zur Geschichte der Blindenbildung in Preußen in der Mitte desselben Jahrhunderts. Die Texte des zweiten Schwerpunktes "Demokratisch legitimiert. Öffentliche Kontrolle im Bildungswesen in historischer Perspektive" sind an der Interdependenz von öffentlicher Bildung und demokratischer Gesellschaft interessiert. Dargestellt werden die Rolle der Schule für die Ausbildung eines Nationalbewusstseins in der Helvetik, Delegitimierungs- und Relegitimierungsprozesse der Schulaufsicht in der Geschichte und Gegenwart der Schweiz sowie im 19. Jahrhundert in Luxemburg und die Bedeutung ökonomischer Faktoren bei der Durchsetzung von Reformen in der Schulpolitik. In der Rubrik Abhandlungen geht es zum einen um die Bedeutung des 19. Jahrhunderts in Deutschland in der Bildungsgeschichte sowie zum anderen um den Beitrag Sozialer Arbeit zur Entwicklung rekonstruktiver Forschungsmethoden in den USA 1890-1925. Der Abschnitt Quelle und Kommentar widmet sich dem in der deutschen Pädagogikgeschichte viel diskutierten Problem der körperlichen Züchtigung und geht sodann der Frage nach, wie sich in der nach 1945 geteilten deutschen Bildungsgeschichte einerseits Schulpolitik und Pädagogik in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR positionierten und wie andererseits die Rechtsprechung in der alten Bundesrepublik darüber entschied. Der abschließende internationale Ein- und Ausblick widmet sich der Entwicklung der pädagogischen Historiografie in Dänemark im 20. Jahrhundert. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update2017/4
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