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AutorHerrmann, Ulrich
TitelErziehungsstaat - Staatserziehung - Nationalbildung. Staatliche und gesellschaftliche Funktionen und Leistungen von Erziehung und Unterricht im Übergang vom Untertanenverbands-Staat zur modernen Staatsbürger-Gesellschaft.
Paralleltitel: Educational state - state education - national education. National and social functions and achievements of education and schooling in the transition from the state as an association of subordinates to modern citizenship.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 39 (1993) 4, S. 567-582
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BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-112311
AbstractDer Absolutismus konstituierte sich in der Frühen Neuzeit Europas als Untertanenverbandsstaat, der zur Beförderung dieses Zwecks Schule und Unterricht zu Staatsaufgaben erklärte. Mit der Transformation des Untertanenverbandsstaats in die Staatsbürgergesellschaft der Moderne mußten nicht nur die Unterrichts- und Ausbildungsleistungen des absolutistischen „Erziehungsstaates" optimiert und maximiert werden, sondern in der neuen Gesellschaftsform auf radikalisierte Rationalisierungs-und (Selbst-)Disziplinierungsleistungen hin modifiziert werden. Die im vorliegenden Beitrag skizzierte Entwicklung im 17. und 18. Jahrhundert - vom Erziehungsstaat über die Staatserziehung zur Nationalbildung - zeigt die innere Ambivalenz dieser Entwicklung, die sich bis in unsere Gegenwart des 20. Jahrhunderts hinein fortgesetzt hat: die Institutionalisierung der mehr und mehr formalisierten Bildungswege eröffnet zugleich die Möglichkeit von deren zunehmender politischer Instrumentalisierung. (DIPF/Orig.)

In early modern times, absolutism constituted itself as an association of subordinates, a system which, in order to secure its status, declared education and schooling a matter of state. In the wake of the transformation of the association of subordinates into a modern society of citizens, the educational and pedagogical functions of the absolutist "educational state" had to be not only optimized and maximized but also adapted to the need for a more radical rationalization and (self-) discipline in the new social system. The author sketches the development during the seventeenth and eighteenth century - from the educational state via state education to national education- and reveals the inner ambivalence of that development which has lasted well into the twentieth century: the institutionalization of the increasingly formalized educational trajectories simultaneously furthers their political instrumentalization. (DIPF/Orig.)
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