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AutorProndczynsky, Andreas Von
Titel"Lesen" als Metapher der Weltaneignung. Schwierigkeiten wissenschaftlicher Pädagogik mit der Theoretisierbarkeit einer zentralen "Kulturtechnik" der Moderne.
Paralleltitel: "Reading" as a metaphor for acquiring knowledge about the world - Problems in educational science concerning the possibility of theorizing about a crucial "cultural technique" of modern times.
QuelleIn: Zeitschrift für Pädagogik, 39 (1993) 2, S. 257-273
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BeigabenLiteraturangaben 87
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0044-3247
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-111755
AbstractDer Beitrag rekonstruiert die Entstehung und Etablierung eines eigenständigen lesepädagogischen Diskurses aus den Motiven der "Lesesucht"-Kritik im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Die im "Jahrhundert der Bildung" über das öffentliche Schulwesen forcierte Strategie einer Pädagogisierung des Lesens etablierte einen vorwiegend von Schulmännern geführten Diskurs, in dem zwischen den Idealen des Methodenperfektionismus und des "logischen Lesens" die Passivität des Lesers systematisch geschult wurde. Erst über die Entdeckung der konstruktiven Rolle des Lesers in der Gegenwart konnte sich der lesepädagogische Diskurs aus dem Bann der Lesesucht-Kritik befreien, ohne allerdings bislang theoretisch zu wissen, was wir tun, wenn wir lesen. (DIPF/Text übernommen)

The author reconstructs the emergence and establishment of an independent pedagogical discourse on reading which has its roots in the critique of the "reading mania" at the turn of the eighteenth century. The strategy of a pedagogization of reading furthered by the public school in the "century of education" established a discourse among teachers mainly, vacillating between the ideals of methodological perfectionism, on the one hand, and of "logical reading", on the other, in which the passivity of the reader was systematically trained. It was only with the discovery of the constructive role of the reader in our time that the reading-pedagogical discourse could free itself from the sway of the reading-mania critique, yet so far without having a theory about what we do when we read. (DIPF/Orig.)
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