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AutorO'Nions, Helen
TitelWarehouses and window-dressing.
A legal perspective on educational segregation in Europe.
QuelleIn: ZEP : Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, 38 (2015) 1, S. 4-10
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Spracheenglisch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0175-0488; 1434-4688
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-140099
SchlagwörterBildungschance; Chancengleichheit; Soziale Integration; Bildungspolitik; Recht auf Bildung; Schüler; Diskriminierung; Gerichtsentscheidung; Menschenrechte; Segregation; Sonderschule; Ausgrenzung; Fallbeispiel; Europäischer Gerichtshof; Ethnische Minderheit; Roma; Griechenland; Kroatien; Tschechische Republik; Ungarn
AbstractDas Recht auf Bildung frei von Diskriminierung ist ein etabliertes Prinzip der internationalen Menschenrechtsnormen und geschützt durch die EU-Richtlinie zur Gleichbehandlung ohne Unterschied der Rasse. In der wegweisenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Fall DH und Andere gegen die Tschechische Republik entschied das Gericht, dass die schulische Segregation von Roma Schüler/inne/n gegen das Recht auf Bildung frei von Diskriminierung verstößt. Hiernach hätte erwartet werden können, dass Staaten, in denen Roma überproportional in Sonderschulen oder -Klassen beschult werden, Maßnahmen gegen schulische Segregation unternehmen. Schritte in diese Richtung werden jedoch bemerkenswert langsam vollzogen und es gab ähnliche Urteile des Gerichtshofs gegen Griechenland, Kroatien und Ungarn. In vielen europäischen Ländern sind Roma nach wie vor vom Zugang zu gleichen Bildungschancen weit entfernt. Die Persistenz schulischer Segregation gefährdet den sozialen Zusammenhalt und erfordert eine strengere Position der europäischen Institutionen. (DIPF/Orig.).

The right to receive an education free from discrimination is a well-established principle of international human rights law and is protected by the EU Race Equality Directive. The landmark decision of the European Court of Human Rights in DH and Others established that the segregation of Roma pupils violated their right to an education free from discrimination. It might thereafter have been expected that states in which Roma disproportionately attend remedial schools or classes would begin to move towards desegregation. Yet progress has been lamentably slow, with similar judgements handed down to Greece, Croatia and Hungary. Meanwhile Roma pupils continue to receive an unequal, inferior education in many European states. The persistence of segregation threatens social inclusion and demands that the European institutions adopt a much more assertive position. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update2015/4
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