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AutorenLindauer, Thomas; Sturm, Afra
TitelSchreiben: Kognition und Körperlichkeit in einem.
Paralleltitel: Écrire: convoquer ensemble cognition et corporalité.
QuelleIn: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften, 38 (2016) 1, S. 143-157
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0252-9955; 1424-3946
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-140397
SchlagwörterBildungsgeschichte; Kognition; Motorik; Fachdidaktik; Sprachhandlung; Handschrift; Schreiben; Schreibforschung; Schreibkompetenz; Körperhaltung; Körperlichkeit
AbstractIn der deutschsprachigen Schreibforschung und -didaktik spielt der Ansatz der konzeptionellen Schriftlichkeit eine zentrale Rolle. So relevant dieser Ansatz auch ist, so wird mit ihm doch die materielle Bedingtheit des Schreibens ausgeblendet. In der neueren und vor allem auch empirischen Schreibforschung zeigt sich, dass der Erwerb der basalen Schreibfertigkeiten, der insbesondere die "Körperlichkeit" der Textproduktion einschliesst, eine wichtige Voraussetzung darstellt, um erweiterte Schreibkompetenzen in einem ausreichenden Mass zu erwerben. In diesem Beitrag wird einerseits aufgezeigt, was unter basalen Schreibfertigkeiten bzw. unter "Schriftproduktion" zu verstehen ist und welche Rolle sie genau für den Schreiberwerb und damit auch für die Deutschdidaktik spielt; andererseits soll mit Bezug auf das SNF-Projekt "Transformation schulischen Wissens seit 1830" die Bedeutung der Materialität (von der Breitfeder über die Füllfeder hin zu zum Softpen u.a.) für die Didaktik der Körperhaltung beim Schreiben im historischen Wandel dargestellt werden. (DIPF/Orig.).

Dans le monde germanophone, l'approche conceptuelle de l'écrit joue un role central dans la recherche et les prescriptions en didactique de l'écriture. Aussi pertinente que soit cette approche, elle exclut cependant les conditions matérielles et motrices du processus d'écriture. Les dernières recherches empiriques dans ce domaine montrent que l'acquisition de certaines capacités de base, incluant les dimensions motrices et corporelles, constitue une condition préalable importante à un élargissement des compétences en production écrite. Cet article définit ce que l'on entend par "capacités de base pour écrire", respectivement en "production écrite", et montre le rôle de ces capacités dans l'enseignement et l'apprentissage de l'écriture. Se référant au projet FNS "Transformation des savoirs scolaires depuis 1830", cet article montre aussi l'impact de différents outils d'écriture à travers le temps sur la posture corporelle et les manières d'enseigner l'écriture. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update2017/3
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