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AutorenSchumacher, Irene; Gassmann, Christoph; Rosenberger, Lukas
TitelKompetenzorientierung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung auf eine solide Grundlage stellen. - Praxisbericht über ein Projekt der PH Zürich für die Ausbildung von Lehrpersonen in der Berufsbildung.
QuelleIn: Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung, 33 (2015) 2, S. 276-289
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0259-353x
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-138936
SchlagwörterLehrerbildung; Kompetenzorientierte Methode; Berufsbildung; Pädagogische Hochschule; Praxisbericht; Schweiz; Zürich
AbstractIn der Ausbildung von Lehrpersonen in der Berufsbildung ist die Orientierung an vorgegebenen Standards seit Jahren zwingend vorgeschrieben und Voraussetzung, damit ein Studiengang durch den Bund anerkannt werden kann. Die Herausforderung besteht darin, dass der Bund seine "Standards" zwar mit "Handlungskompetenzen" von Lehrpersonen und Berufsbildungsverantwortlichen gleichsetzt, sie aber als Mindestanforderungen versteht, die zudem sehr offen formuliert sind. Die konkrete Ausgestaltung der "Standards" und die Übersetzung in die Ausbildungspraxis überlässt der Bund ausdrücklich den ausbildenden Institutionen. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, wie die Vorgaben des Bundes an der PH Zürich umgesetzt werden. Der beschriebene Prozess vermag zugleich zu illustrieren, wie eine Institution in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, die sich "Kompetenzorientierung" auf die Fahne schreibt, diese auch realisieren kann. Beschrieben wird ein Vorgehen in drei Schritten: Es braucht erstens ein gemeinsames Verständnis des Kompetenzbegriffs, zweitens einen Katalog von Kompetenzen, der die Ausbildungsinhalte in Form von Zielbeschreibungen definiert, und drittens die Operationalisierung dieser Kompetenzen mithilfe von Kompetenzrastern. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, hat die eigentliche Gestaltung der Ausbildung - Studienpläne erstellen, Ausbildungsgefässe entwickeln, Prüfungskriterien definieren usw. - eine solide Grundlage. Mit den Kompetenzrastern steht den Studierenden zudem ein Instrument zur Verfügung, mit dem sie selbst ihren Entwicklungsstand einschätzen und ihren Entwicklungsbedarf ermitteln können.

So as to be recognized and validated by the Swiss Federal Government, teacher training programmes for vocational education and training (VET) teachers in Switzerland have to be oriented to given standards. This requirement has proved to provide a challenge for educational institutions, because the Federal Government puts its "standards" on a level with "practical skills" which are to be understood as "minimal requirements", although they are formulated very openly. The concrete definition of the "standards" and their actual implementation in teacher training programmes is explicitly delegated to the individual educational institutions. This paper shows how the federal requirements have been implemented at the Zurich University of Teacher Education (PH Zurich). With this report we hope to illustrate how teacher training institutions are able to successfully implement skills-oriented training programmes. For providing a solid basis for skills-oriented VET teacher training programmes, we propose an approach consisting of three steps: Firstly, it is essential to arrive at a common understanding of the notion of "skills" (German "Kompetenz"), i.e. a mutually agreed-on definition of the central term; secondly, the educational institution needs to define the contents of its study programmes with a list of the skills that have to be acquired or developed in the course the programmes; and thirdly, these skills have to be operationalized in the form of skills matrices. This preliminary work is essential to the provision of a solid basis for the actual design and organization of the study programmes, i.e. for the development of the curriculum and the individual courses, the definition of exam criteria etc. Furthermore, the skills matrices are a valuable tool for students for assessing their current state of development and for planning their further skills development.
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update2017/3
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