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AutorSchluß, Henning
TitelTheologizität, Religion und säkulare Bildung(-stheorie).
QuelleAus: Schlag, Thomas (Hrsg.); Suhner, Jasmine (Hrsg.): Theologie als Herausforderung religiöser Bildung. Bildungstheoretische Orientierungen zur Theologizität der Religionspädagogik. 1. Auflage. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer (2017) S. 101-120
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ReiheReligionspädagogik innovativ. 17
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; online; Sammelwerksbeitrag
ISBN978-3-17-031475-7; 978-3-17-031476-4
SchlagwörterBildungsforschung; Bildungsgeschichte; Freiheit; Religionspädagogik; Theologie; Wissenschaft; Funktionalismus; Funktionales Denken; Eigennutz; Ostdeutschland; Deutschland; Europa
AbstractDer Beitrag beginnt mit einer Erinnerung an die Überlegungen des Aristoteles zum Verhältnis von Selbstzweckhaftigkeit und Freiheit. Solange etwas vor allem für etwas anderes da ist, kann es nach Aristoteles nicht als frei bezeichnet werden. Wenn in der Religionspädagogik die Theologie vor allem im Hinblick auf ihre Funktionalität für die Religionspädagogik in den Blick gerät, dann kommt sie eben nicht mehr als Selbstzweck in den Blick. Theologien, die für die Religionspädagogik keinen Nutzen versprechen, z.B. weil sie schon den Religionsbegriff ablehnen, fielen damit schnell unter das Verdikt der Funktionslosigkeit für die Religionspädagogik und wären damit nicht ihr Gegenstand. Weil Wissenschaft wie Bildung allerdings Freiheit zur unhintergehbaren Voraussetzung haben, bleibt die Aufnahme auch solcher Theologien für die Religionspädagogik relevant, die vordergründig keinen Zweck für diese erfüllen können oder wollen, sondern die als Zweck an sich selbst einen Eigenwert haben, der ihre Freiheit markiert. Mit der Theologie Hellmut Bandts wird ein solches Konzept vorgestellt, das kaum Anknüpfungspunkte für eine religionspädagogische Funktionalisierung bietet und gerade deshalb auch religionspädagogisch aufgenommen werden sollte, auch weil die Funktionalität von Bildung gerade auch in ihrer Dysfunktionalität bestehen kann. (Orig.).

The essay begins with a reminder of Aristotle's reflections on the relationship between self-interest and freedom. As long as something is above all else for something else, according to Aristotle it cannot be called free. If, in the religious pedagogy, theology comes to the fore in terms of its functionality for religious pedagogy, it is no longer a matter of self-interest. Theologies which do not have any utility in religious education, e.g. because they already rejected the concept of religion, quickly fell under the verdict of the lack of function for religious pedagogy and would thus not be their object. However, since science and education have freedom to the unacceptable prerequisite, the inclusion of such theologies is also relevant to religious education, which cannot or should not serve a purpose for this purpose, but which as an end in itself has an intrinsic value that marks their freedom. The theology of Hellmut Bandt presents such a concept, which offers hardly any connecting points for a religious-educational functionalization and should therefore also be included in the pedagogy of religion, also because the functionality of education can also consist in its dysfunctionality. (Orig.)
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
UpdateNeueintrag 2017-06
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