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AutorenTrescher, Hendrik; Börner, Michael
TitelRepräsentanz und Subjektivität im Kontext geistiger Behinderung.
QuelleIn: Zeitschrift für Inklusion, (2016) 1
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Zeitschriftenaufsatz
ISSN1862-5088
SchlagwörterIdentität; Subjektivität; Fernsehen; Medien; Inklusion; Wohnen; Öffentlichkeit; Totale Institution; Behinderung; Geistige Behinderung; Sonderpädagogik; Heim; Heimunterbringung; Diskurs; Problem; Institution; Geistig Behinderter
AbstractIm vorliegenden Beitrag wird sich mit verschiedenen Konstruktionen von geistiger Behinderung auseinandergesetzt. Im Vordergrund sollen dabei weniger sonderpädagogisch-paradigmatische, sondern vielmehr in der Lebenspraxis diskursiv hervorgebrachte Konstruktionen stehen. Ausgehend von einer kulturwissenschaftlichen bzw. diskurstheoretischen Perspektive, die geistige Behinderung nicht als naturgegebenes Faktum und individuelle Pathologie, sondern als sozio-kulturell gewachsene Differenzkategorie und Produkt machtvoller Diskurse versteht, wird in einem ersten Schritt exemplarisch die Frage aufgeworfen, welche Konstruktionen von geistiger Behinderung über den medial-öffentlichen Diskurs transportiert und damit zugleich auch innerhalb gesamtgesellschaftlicher Diskurse reproduziert werden. Bezug wird dabei auf die Ergebnisse einer Einzelfallanalyse genommen, die die exemplarische Analyse einer Ausgabe der TV-Talkshow Günther Jauch zum Gegenstand hatte. Hierauf aufbauend wird in einem zweiten Schritt der Frage nachgegangen, wo bzw. inwiefern sich diese medial vermittelten Konstruktionen ggf. in der Lebenspraxis von Menschen mit geistiger Behinderung widerspiegeln. In diesem Zusammenhang wird auf die Ergebnisse eines Forschungsprojekts rekurriert, das (unter anderem) die Subjektkonstruktionen von Menschen mit geistiger Behinderung im Rahmen institutionalisierter Betreuungsverhältnisse untersuchte. Im Zuge der Auseinandersetzung wird anhand von Auszügen aus den genannten Forschungsarbeiten aufgezeigt, dass geistige Behinderung sowohl in der medialen Öffentlichkeit als auch in der institutionalisierten Betreuungspraxis mitunter als naturgegebenes Wesensmerkmal definiert wird, welches von Passivität, Hilfsbedürftigkeit und scheinbar kindlicher Unmündigkeit geprägt ist. Der Beitrag verfolgt vor diesem Hintergrund das Ziel, sich mit der aus diesen diskursiven Praktiken hervorgehenden Subjektivität von Menschen mit geistiger Behinderung auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die theoretische wie praktische Erörterung dessen, was dies in Bezug auf den Vollzug von Inklusionsprozessen bedeutet bzw. wie Diskurse verändert werden könnten, um Inklusion, verstanden als krisenhafter Prozess der "Dekonstruktion von Diskursteilhabebarrieren" (Trescher 2015, 333), voranzutreiben. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2017/1
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