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AutorDioszeghy-Krauß, Viola
TitelAikido üben.
Motivationsgefüge - Selbstregulierung im Erwachsenenleben und Erwerb entsprechender Kompetenzen.
QuelleKöln: Deutsche Sporthochschule Köln / Psychologisches Institut (2010), 310 S.
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
SchlagwörterKompetenz; Befragung; Empirische Untersuchung; Psychomotorik; Selbstregulation; Motivation; Schmerz; Aikido; Sportpsychologie; Erwachsener
AbstractIn der japanischen Kampfkunst Aikido werden die meist runden, dynamischen Bewegungen mit Würfen oder Haltetechniken beendet. Es werden keine Wettkämpfe ausgetragen. Die komplexen Techniken sind schwer zu lernen; die Verdrehungen der Gelenke und das sog. "Laufen" auf den Knien sind schmerzhaft. Die Motivation der Aikidoka wurde untersucht. Es wurde angenommen, dass die Besonderheiten der Aikidobewegung (u.a. die haptonomische Feinabstimmung im paarweisen Training) eine Reorganisation defizitärer Psychomotorik ermöglichen. Dies wird unterstützt durch Elemente des japanischen Beziehungsangebotes wie die ruhige, höfliche und respektvolle Haltung der Lehrenden. Ein selbst erstellter Fragebogen wurde in einer Feldstudie an Aikidoka als Untersuchungsgruppe ausgegeben sowie zum Vergleich an Karateka und Standard-Tänzer. Aufbauend auf den quantitativen Ergebnissen wurden Interviews mit durch eine Cluster-Prozedur ermittelten prototypischen Aikidoka aller Schülerstufen durchgeführt. Ergebnisse: Aikido ermöglicht vielfältige kurzfristig wirksame sowie erst nach längerem feststellbare positive Effekte. In kritischen Situationen half Fürsorglichkeit von Lehrern und Fortgeschrittenen. Selbstmotivierende Strategien bildeten sich ab. Als zu Grunde liegendes Anliegen erwies sich der Wunsch, mit Hilfe des Aikido eine umfassende Regulation physiologischer, emotionaler, mentaler und sozialer Parameter zu realisieren und entsprechende Kompetenzen zu erwerben. Aikido scheint hierfür vergleichsweise das breiteste Spektrum an facilitatorischen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Verf.-Referat.

In aikido, a Japanese martial art, round and dynamic movements are ended with projections or immobilizations. There is no competition. The complicated techniques are hard to learn; the torsions of the joints are painful. The study investigates into the motivation of aikidoists. It was assumed that unique elements of aikido (e.g. haptonomic attunement processes in training in twos) help to reorganize psychomotor deficits. Elements of Japanese relationships as the quiet, polite and respectful teaching attitude are supportive. A self-constructed questionnaire was handed out to aikidoists as well as karate students and standard-dancers (field study). Statistical findings lead to a cluster-procedure which yielded prototypes of aikidoists in different stages of learning. Individuals fitting these types were asked to be interviewed. Results: Aikido renders multiple immediate or long term positive effects. Teachers' and advanced students' caring was helpful in critical situations. Self-motivating strategies were displayed. The ultimate goal to be achieved by aikido seems to be a comprehensive regulation of physiological, emotional, mental and social functions and to acquire the necessary regulatory competences. In comparison, aikido seems to offer the widest range of facilitatory conditions. Verf.-Referat.
Erfasst vonBundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn
Update2013/1
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