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Autor/inXu, Xiaohong
TitelLernen, Negativität und Fremdheit.
Analysen zur Theorie der Negativität und zur didaktischen Bedeutung negativer Erfahrungen.
Gefälligkeitsübersetzung: Learning, negativity and strangeness.
QuelleBerlin: Freie Universität Berlin (2009), 258 S.
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Berlin, Freie Universität Berlin, Diss., 2009.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000008704-7
SchlagwörterHandlung; Irritation; Lernen; Didaktik; Fremdheit; Dissertation; Negativität
AbstractDie vorliegende Arbeit fokussiert die Zusammenhänge zwischen Lernen und Negativität. Nach einer systematischen Darstellung und Ausdifferenzierung des Begriffs "Negativität" wird die didaktische Relevanz negativer Erfahrungen ausführlich analysiert. Im ersten Kapitel geht es um die Entwicklung einer anthropologichen Perspektive auf das Lernen. Hier wird gezeigt, dass Lernen eine für den Menschen konstitutive Bedingung ist. Sodann wird ein weiter Lernbegriff entwickelt, nach dem Lernen Leben und Handeln des Menschen in der Welt bedeutet. Es folgt ein Kapitel zur näheren Bestimmung des Begriffs "Negativität", wobei es sich um verschiedene Ansätze in der Philosophie, insbesondere Kant, Platon bzw. Sokrates, Hegel und die Phänomenologie handelt. Es wird die kognitive und die pragmatisch/praktische Perspektive auf das Subjekt einander gegenübergestellt. Der Begriff der "Negativität" wird ausgelegt als ein Moment der Überraschung, Enttäuschung usw. in den Erfahrungen des Lernenden. Im Hauptteil der vorliegenden Arbeit werden einige Theorien zum Verhältnis von Lernen und Negativität bearbeitet, und zwar H.-G. Gadamers Theorie des hermeneutischen Verstehens, G. Buck, K. Meyer-Drawe, D. Benner und J. Dewey. Es stellt sich heraus, dass Lernen und Lehren gleicherweise auf negative Erfahrungen bezogen sind. In diesem Zusammenhang wird die Frage gestellt, ob bzw. wie die Negativität als eine relevante Größe in didaktischen Ansätzen behandelt worden ist. Auf das Kapitel über die Rezeption wichtiger Autoren der Pädagogik sowie über die Analyse einiger Lerntheorien unter dem Aspekt der "Negativität" folgt dann ein Kapitel über einige Theorien der Didaktik, und zwar noch einmal G. Buck, W. Klafki sowie P. Heimann und die sog. Berliner Schule. Auf dem Hintergrund der vorausgegangenen Analyse wird eine Reihe von Perspektiven für die Didaktik entwickelt. Es wird herausgearbeitet, welche Bedeutung das Beispiel-Verstehen und das Lernen durch Analogien für komplexe Lernprozesse hat. Die didaktischen Ansätze von Klafki und die lerntheoretische Didaktik von Heimann werden nach ein paar oben erarbeiteten Dimensionen bewertet, um zu prüfen, ob die betreffenden Autoren für die Idee der Negativität in Anspruch genommen werden können. Was die Didkatiken von Klafki begrifft, werden das zentrale Wissen von der Bedeutung des Vorwissens des Schülers, des exemplarischen Prinzips, der Selbsttätigkeit und der Erfahrung der Negativität als wichtige Elemente der Didaktik ins Bewusstsein gerufen. Die Rolle reflexiver Erfahrung in Heimanns lerntheoretischer Didaktik wird untersucht. Dabei wird das Problem der pädagogischen Entscheidung, der Theoriebildung als Prozess und der Lebens- und Lernerfahrungen der Schüler thematisiert. Die hier angestellten Analysen verweisen darauf hin, dass diese angesprochenen didaktischen Ansätzen mit dem Konzept der "Negativität" in verschiedenen Hinsichten übereinstimmen. (Orig.).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2012/4
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