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AutorenAigner, Josef Christian; Rohrmann, Tim; Koch, Bernhard; Poscheschnik, Gerald; Strubreither, Barbara; Schwaizer, Claudia; Zeis, Tessa; Schauer, Gabriele
Sonst. PersonenAigner, Josef Christian (Hrsg.); Rohrmann, Tim (Hrsg.)
TitelElementar - Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern.
[Abschlussbericht des FWF-Forschungsprojekts P 20621-G14 "Public fathers" - Austrian's male workforce in child care (2008 - 2010)].
QuelleOpladen u.a.: Budrich (2012), 471 S.
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Beigabengrafische Darstellungen; Tabellen; Literatur- und URL-Angaben S. 453-471
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
ISBN3-86649-488-2; 978-3-86649-488-6
DOI10.3224/86649488
URNurn:nbn:de:0111-opus-67517
SchlagwörterBefragung; Empirische Untersuchung; Fragebogen; Inhaltsanalyse; Qualitative Forschung; Quantitative Forschung; Bewusstsein; Entwicklungspsychologie; Identität; Psychoanalyse; Tiefenpsychologie; Vorurteil; Geschlechtsspezifische Sozialisation; Geschlechterrolle; Eltern; Kind; Elementarbereich; Kindergarten; Kindertagesstätte; Schüler; Schülerin; Geschlecht; Reflexion (Phil); Öffentlichkeit; Männlichkeit; Beruf; Beschäftigung; Berufsorientierung; Berufswahl; Fachkraft; Pädagoge; Statistik; Betreuung; Biografie; Empfehlung; Forschungsprozess; Interpretation; Praxis; Absolvent; Auszubildender; Erzieher; Mann; Österreich
AbstractDie Forderung nach mehr männlichen Erziehern in Kindertagesstätten wird immer lauter. Deshalb hat das österreichische Forschungsprojekt "Elementar" in einer bislang einmaligen Studie die Situation männlicher Pädagogen im Elementarbereich umfassend untersucht. Die vielfältigen Ergebnisse betonen die Chancen, die mit einer Beteiligung von Männern verbunden sind, fordern aber auch zu einer kritischen und differenzierten Auseinandersetzung mit der Genderthematik im Elementarbereich auf. Aufbauend auf einem umfangreichen Überblick über den aktuellen Forschungsstand wurden sowohl Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende als auch in der Praxis tätige Pädagoginnen und Pädagogen mit quantitativen und qualitativen Verfahren befragt. Männliche Auszubildende und Fachkräfte wurden durch eine Vollerhebung erfasst. Die Ergebnisse wurden mit statistischen Verfahren und qualitativen Inhaltsanalysen ausgewertet. Erstmals wurden zudem biografische Hintergründe und Identitäten männlicher Elementarpädagogen psychoanalytisch untersucht. Die Ergebnisse machen deutlich, dass männliche Pädagogen in der Praxis und bei Eltern sehr erwünscht sind und die pädagogische Arbeit in Kitas wesentlich bereichern können. Dem stehen jedoch oft Vorurteile und Unsicherheiten gegenüber, die Jungen und Männern den Einstieg ins Arbeitsfeld erschweren. Dazu gehört nicht zuletzt der "Generalverdacht", dass Männer im Kindergarten keine "richtigen" Männer, schwul oder sogar pädophil und mögliche Sexualtäter seien. Ausgehend von ihren Ergebnissen formulieren die AutorInnen konkrete Handlungsaufforderungen an Forschung, Praxis und Politik. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2012/3
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