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AutorBronckart, Jean-Paul
TitelVerbes et catégories verbales: Vers une approche textuelle.
QuelleIn: Bulletin de la Commission Interuniversitaire Suisse de Linguistique Appliquée, (1982) 35, S. 7-20    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben
Sprachefranzösisch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0251-7256; 0259-1383
SchlagwörterAltersstufe; Didaktische Grundlageninformation; Experiment; Grammatik; Morphologie; Psycholinguistik; Semantik; Syntax; Tempus (Ling); Textanalyse; Fremdsprachenunterricht; Französisch; Konferenzmaterial
AbstractDer Artikel, der anlaesslich des 1. Kolloquiums zur Angewandten Linguistik an der "Ecole de langue et de civilisation françaises" im Oktober 1980 in Genf entstanden ist, versucht eine Analyse des Verbs und der Verbkategorien in ihren physikalischen, kognitiven, semantischen und morphosyntaktischen Bezuegen. Dabei geht der Autor von Arbeiten zur Psycholinguistik des Kindes aus und beschreibt anschliessend eigene Versuche mit Kindern im Alter von 3 - 16 Jahren. Auf der Basis von 20.000 Aeusserungen, die durch bestimmte Aktionen und Zeitablaeufe provoziert wurden, konnte er feststellen, dass bei Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren die Tempora der Verben deutliche Nuancen des Aspekts ausdrueckten, jedoch keine zeitlichen Beziehungen. Bei den 6 - 8jaehrigen war der Uebergang vom Aspekt zur Zeit zu beobachten, waehrend bei der Gruppe der ueber 10jaehrigen alle Versuchspersonen dasselbe Tempus gebrauchten, um die vorgefuehrten Aktionen zu beschreiben, also mit Hilfe der Tempora vor allem zeitliche Beziehungen ausdrueckten. Diese Ergebnisse bestaetigen ebenso wie weitere in dem Artikel aufgegriffene Textuntersuchungen, dass der Gebrauch des Tempus und andere Kennzeichen zur naeheren Bestimmung des Verbs nicht nur in Beziehung zu einem Ergebnis steht, sondern auch von der Struktur des Textes abhaengt, in den es eingefuegt ist. Dies bewog die Forschungsgruppe, der der Autor angehoert, die Erarbeitung einer Texttypologie in Angriff zu nehmen und darueber hinaus die Erwerbsstufen jedes textlichen Funktionierens zu bestimmen sowie die Grundlage fuer eine neue Konzeption von grammatikalischen Kategorien zu schaffen, die nicht mehr auf einer phrastischen Analyse der Sprache, sondern auf Kriterien der Wechselbeziehung mit dem Text beruhen.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1998_(CD); 2001/1
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