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AutorGlug, Inga
TitelEntwicklung und Validierung eines Multiple-Choice-Tests zur Erfassung prozessbezogener naturwissenschaftlicher Grundbildung.
QuelleKiel: Universitätsbibliothek (2009), 289 S.; 27543 kB
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Zugl.: Kiel, Univ., Diss. 2009.
ReiheKieler Dissertationen online
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:gbv:8-diss-36491
SchlagwörterGrundbildung; Kompetenz; Empirische Untersuchung; Testkonstruktion; Multiple-Choice-Verfahren; Testentwicklung; Testtheorie; Schuljahr 09; Naturwissenschaften; Leistungsmessung; Statistische Methode
AbstractNaturwissenschaftliche Grundbildung stellt eine notwendige Voraussetzung für die kritische Beurteilung von Entwicklungen in den Naturwissenschaften und die Auseinandersetzung mit einer durch Naturwissenschaften und Technik geprägten Kultur dar. Insbesondere der Prozess naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung wird dabei als bedeutsam für ein grundlegendes Verständnis von Wissenschaft angesehen. Nicht erst seit den Ergebnissen aus TIMSS und PISA gibt es daher Bemühungen, die naturwissenschaftliche Grundbildung von Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Leider fehlte es bisher abseits der veröffentlichten PISA-Items an Instrumenten, die eine Überprüfung dieser Bemühungen in ökonomischer, objektiver und valider Weise erlauben und insbesondere prozessbezogene Anteile naturwissenschaftlicher Grundbildung erfassen. Das Ziel dieser Arbeit bestand demnach in der Entwicklung eines Tests zur Erfassung der hier als "prozessbezogen" bezeichneten naturwissenschaftlichen Grundbildung, die anhand der Fertigkeiten "Identifizieren wissenschaftlicher Hypothesen", "Planen einer wissenschaftlichen Untersuchung" und "Nutzen wissenschaftlicher Ergebnisse" operationalisiert wurde. Das als Gruppen-Screening angelegte Verfahren wurde nach der probabilistischen Testtheorie für Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse aus Haupt-, Realschule und Gymnasium entwickelt. Auf Basis der in unterschiedlichen Testphasen erhobenen Daten wurde es überarbeitet und in eine abschließende Testform gebracht. Im Anschluss folgte die Validierung. Die Reliabilität des Testverfahrens nach Cronbachs Alpha beträgt 0,81, die probabilistische WLE-Reliabilität 0,77. Diese Werte sind für einen Gruppen-Leistungstest als gut zu bezeichnen. Die durchschnittliche Trennschärfe der Items liegt bei 0,45 und die Itemschwierigkeiten variieren zwischen -1,66 und 0,88. Die mittlere Itemschwierigkeit beträgt -0,14. Der Test kann damit für die vorliegende Stichprobe als angemessen bezeichnet werden, auch wenn er ein wenig zu leicht erscheint. Die interne Validierung ergab, dass die entwickelten Testitems als raschhomogen bezeichnet werden können. Die als eindimensional postulierte Kompetenz konnte nach der Durchführung von Modellgeltungstests und nach Überprüfung der Korrelationen der drei Fertigkeiten bestätigt werden. Die Bemühungen um die Entwicklung eines "Tests zu Erfassung prozessbezogener naturwissenschaftlicher Grundbildung" können als erfolgreich bezeichnet werden. Das entstandene Verfahren ist ökonomisch, valide und reliabel und zeichnet sich durch gute statistische Kennwerte aus. (Autorenreferat).
Erfasst vonIPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel
Update2010/3
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