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AutorenBlossfeld, Hans-Peter; Becker, Rolf
TitelArbeitsmarktprozesse zwischen oeffentlichem und privatwirtschaftlichem Sektor.
Kohortenspezifische Auswirkungen der Expansion des Staates als Arbeitgeber.
QuelleIn: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 22 (1989) 2, S. 233-247
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Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0340-3254
SchlagwörterBildungsbeteiligung; Bildungsbiografie; Bildungssystem; Wirtschaft; Beschäftigungssystem; Qualifikationsforschung; Berufswahl; Akademiker; Bedarf; Öffentlicher Dienst
AbstractDr. Hans-Peter Blossfeld, taetig im Max-Planck- Institut fuer Bildungsforschung sowie Privatdozent an der Freien Universitaet Berlin, und Dipl.-Soz. Rolf Becker, ebenfalls Max-Planck-Institut fuer Bildungsforschung in Berlin, untersuchen in diesem Aufsatz, wie sich die Expansion des staatlichen Sektors in den 60er und 70er Jahren auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Dabei interessiert der Zusammenhang zwischen der Ausdehnung des oeffentlichen Dienstes und der sich mit der Bildungsexpanision von Geburtsjahrgang zu Geburtsjahrgang ergebenden Verbesserung des schulischen und beruflichen Ausbildungsniveaus der Berufsanfaenger. Sie untersuchen diese Zusammenhaenge aus der Perspektive der Berufsverlaeufe der Geburtsjahrgaenge 1929-31, 1939-41 und 1949-51. Die Untersuchung nutzt Befragungsdaten, die im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefoerderten Lebensverlaufstudie erhoben wurden. Die Autoren stellen anhand ihres Datenmaterials fest, dass die Expansion des Staates in den 60er Jahren fuer die verschiedenen Geburtsjahrgaenge unterschiedliche Auswirkungen hatte. Im Zuge des Ausbaus des oeffentlichen Dienstes wurden in diesen Jahren viele neue hochqualifizierte Berufspositionen geschaffen. Davon profitierten insbesondere die juengeren, gut ausgebildeten Arbeitskraefte. Der weitaus groesste Teil des in diesen Jahren vom Bildungssystem produzierten Angebots an Hochqualifizierten wurde vom Staat selbst wieder aufgenommen. In der Privatwirtschaft vollzog sich in jenen Jahren vor allem eine Umschichtung von den einfachen Berufen zu den Berufen im mittleren Qualifikationsbereich. Wenn in den 80er Jahren vom Staat zunehmend weniger Berufspositionen im staatlichen Sektor angeboten werden, so hat diese Politik deswegen vor allem fuer die hochqualifizierten Arbeitskraefte negative Folgen. Fuer diese Arbeitskraefte stehen, wenn man die Positionsentwicklung in der Privatwirtschaft ueber die Geburtsjahrgaenge hinweg verfolgt, rein zahlenmaessig wenige Positionen zur Verfuegung. Beim Fortwirken der Bildungsexpansion musste es daher, wie die Autoren schreiben, unweigerlich zu Beschaeftigungsproblemen bei hochqualifizierten Arbeitskraeften kommen. Fuer die Privatwirtschaft bedeutet die derzeitige Situation, so meinen die Autoren, dass der erhoehte Zustrom von jungen qualifizierten Bewerbern ein hohes Potential fuer Innovationen werden kann.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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