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AutorRuf, Michael
TitelDer Übergang von der vollzeitschulischen Berufsausbildung in das Beschäftigungssystem als Herausforderung für die Berufsbildungsforschung.
Theoretische und empirische Zugänge zum Problem der Akzeptanz vollzeitschulisch erworbener Berufsabschlüsse.
Quelle(2008), ca. 1,4 MB
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Konstanz, Univ., Diss., 2007.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:bsz:352-opus-48546
SchlagwörterBildungsforschung; Akzeptanz; Bildungspolitik; Vollzeitschule; Übergang Schule - Beruf; Systemtheorie; Berufsbildung; Arbeitsmarkttheorie; Ausbildungsmarkt; Ausbildungsplatzmangel; Übungsfirma; Berufsschule; Dissertation
AbstractAusgangspunkt der Untersuchung ist der Lehrstellenmangel im dualen System und der daraus resultierende Anstieg der Schülerzahlen an beruflichen Vollzeitschulen. Die (scheinbar) wachsende Bedeutung beruflicher Vollzeitschulen im Berufsbildungssystem wird allerdings dadurch relativiert, dass ein Großteil der vollzeitschulischen Absolventen im Anschluss nicht direkt in den Arbeitsmarkt, sondern in eine duale Berufsausbildung einmündet. Aufgrund der offensichtlichen Übergangsprobleme an der zweiten Schwelle von der vollzeitschulischen Berufsausbildung in das Beschäftigungssystem können die vollzeitschulischen Berufsbildungsangebote keinen Beitrag zur dauerhaften Entlastung des angespannten Lehrstellenmarktes leisten. Zur Lösung der Übergangsprobleme sind bildungs- und arbeitsmarktpolitische Strategien vonnöten, die auf die direkte Integration der Vollzeitschulabsolventen in den Arbeitsmarkt abzielen und damit das Problem der Lehrstellenknappheit nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ entschärfen. Die Bildungspolitik ist bei der Entwicklung entsprechender Strategien auf Ergebnisse der Berufsbildungsforschung über die zugrunde liegenden Ursachen der Übergangsprobleme angewiesen. Die Berufsbildungsforschung wird ihrerseits von unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen (Sub-)Disziplinen getragen und ihre Fragestellungen werden folglich aus verschiedenen disziplinären Perspektiven heraus bearbeitet. Aus methodologischer Sicht muss daher die Frage geklärt werden, wie eine innere logische Verbindung der aus den Einzeldisziplinen stammenden Theorien, Modelle und Forschungsergebnisse im Hinblick auf das vorliegende Erkenntnisinteresse gewährleistet werden kann. In diesem Zusammenhang wird die Allgemeine Systemtheorie als ein möglicher Ansatz diskutiert, die - unter bestimmten Voraussetzungen - als "synthetisierende Methode" die problembezogene Integration relevanter Forschungsergebnisse anderer Subdisziplinen ermöglichen kann. Der zweite Teil der Untersuchung ist dann der inhaltlichen Frage nach dem Übergang an der zweiten Schwelle und den damit verbundenen Problemen gewidmet. Zur Problemanalyse werden Theorien, Modelle und Forschungsergebnisse aus einzelnen Wissenschaftsdisziplinen (Ökonomie, Soziologie, Politikwissenschaft, Pädagogische Psychologie/Erziehungswissenschaft) bzw. aus disziplinübergreifenden Forschungsbereichen (Akzeptanzforschung) herangezogen und systematisch im Hinblick auf deren Erklärungsgehalt bezüglich der Übergangsprobleme diskutiert. Die ökonomischen Arbeitsmarkttheorien und der pädagogisch-psychologische Zugang versuchen dabei, die Verwertungsmöglichkeiten im Handeln der Individuen selbst zu erklären, indem auf individuelle Merkmale bzw. auf Bestimmungsfaktoren der Selbstselektion zurückgegriffen und damit eine Akteurs¬perspektive eingenommen wird. Ergänzend dazu werden im soziologischen Zugang zur Arbeitsmarkttheorie und den Ansätzen der Politikfeldanalyse strukturelle und institutionelle Restriktionen auf Systemebene thematisiert, die Entscheidungen und Handlungen der involvierten Personen beeinflussen. Mit diesen holistischen Erklärungsansätzen werden daher primär Fremdselektionsaspekte in den Vordergrund gerückt. Die Erklärungsansätze werden anschließend in Form von Thesen zusammengefasst. Im dritten Teil der Untersuchung werden diese Thesen am konkreten empirischen Modell getestet. Hierfür werden auf den baden-württembergischen Schulversuch "Kaufmännisches Berufskolleg mit Übungsfirma" und die im Rahmen der diesbezüglichen Evaluationsstudie erfassten Daten zurückgegriffen. Die Evaluationsdaten dienen dabei auch für eine (vorsichtige) Prognose über die Wirksamkeit potenzieller bildungspolitischer Strategien zur Verbesserung der Übergangsprobleme. (Abstract übernommen).

The transition from vocational full-time schools to labour market is one of the big challenges of vocational education research an for German vocational training policy. Most of the school leavers don't find any job opportunity and choose an additional vocational education in the "dual system". The little labour market value of these vocational qualifications enforces the ongoing training market crisis. In order to cope with this "image problem" by promoting equivalence of full-time VET in relation to the dual apprenticeship system, the reasons for the smaller labour market value have to be outlined. The paper deals with several theories form different social sciences to explore a multiple explanation approach. From the methodological point of view the system theory serves as a framework. (Abstract übernommen).
Erfasst vonDeutsche Nationalbibliothek, Frankfurt am Main
Update2009/2
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