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Sonst. PersonenGroenemeyer, Axel (Hrsg.); Wieseler, Silvia (Hrsg.); Albrecht, Günter (gefeierte Person)
TitelSoziologie sozialer Probleme und sozialer Kontrolle.
Realitäten, Repräsentationen und Politik.
Gefälligkeitsübersetzung: Sociology of social problems and social control. Realities, representations and politics.
QuelleWiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften (2008), 602 S.
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BeigabenAbbildungen; Tabellen
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis (1)
Inhaltsverzeichnis (2)
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
ISBN978-3-531-15749-8
DOI10.1007/978-3-531-90879-3
SchlagwörterAbweichendes Verhalten; Sozialpsychiatrie; Soziale Kontrolle; Familiale Gewalt; Tabakkonsum; Arzt-Patient-Beziehung; Armut; Kriminalität; Soziale Bewegung; Soziale Gerechtigkeit; Religiosität; Sozialarbeit; Obdachlosigkeit; Festschrift; Gewaltbereitschaft; Konstruktion; Normativität; Realität; Soziales Problem; Alter Mensch; Jugendlicher; Deutschland
Abstract"Soziale Probleme werden als öffentliche und politische Themen problematisiert; die in diesen Prozessen etablierten Repräsentationen bilden die Grundlage für Prozesse der Institutionalisierung neuer Realitäten, die z. B. die Form politischer Maßnahmen annehmen können und über deren Funktionen und Effekte sie sich reproduzieren und verändern. So schien es vielen Beobachtern und Beobachterinnen in den letzten dreißig Jahren, dass das Konzept 'Soziale Probleme' soziologisch nur sinnvoll sei, wenn man es mit einem strikt konstruktivistischen Theorieprogramm und dessen Fragen nach den Prozessen und Bedingungen der öffentlichen Problematisierung sozialer Probleme identifizieren würde. Gesellschaftliche Konstruktion bedeutet allerdings nicht Beliebigkeit, und Diskurse der Problematisierung sind genauso real wie ihre gesellschaftlichen, politischen und individuellen Konsequenzen. Mit ihnen befasst sich eine andere Soziologie sozialer Probleme, die sich der Analyse einzelner sozialer Probleme und der auf sie bezogenen Formen der Politik, Intervention und sozialer Kontrolle widmet. Es ist genau diese doppelte Fragestellung, die die Soziologie sozialer Probleme und sozialer Kontrolle auszeichnet. Der vorliegende Band bietet einen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand in diesem wichtigen Forschungsfeld und reflektiert damit die Lebendigkeit und Fruchtbarkeit der Soziologie sozialer Probleme und sozialer Kontrolle." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Melanie Ratzka: Politische Konstruktionen der Wirklichkeit - Ein Forschungsfeld der Soziologie sozialer Probleme (15-34); Lucia Schmidt: Problemarbeit und institutioneller Kontext (35-47); Heinz Harbach: Eine Soziologie der Ungerechtigkeit (48-69); Axel Groenemeyer: Institutionen der Normativität (70-97); Nadine Bals: Häusliche Gewalt - Die Entdeckung eines sozialen Problems, konträre Strömungen und Deutschland als "Entwicklungsland" (98-114); Günther Heiland: Courage und Gewalt (115-129); Peter Höhmann: Die Brüchigkeit stabiler Kirchenbindungen (130-152); Fritz Sack: Ökonomie und Kriminalität (153-177); Siegfried Lamnek: Von der Realität zur konstruierten Realität - Problematische Übergänge im Bereich der Kriminalität (178-192); Thomas Naplava: Jugendliche Intensivtäter als Kriminalitätsproblem und Problemkonstruktion (193-214); Dietrich Oberwittler: Armut macht Angst - Ansätze einer sozialökologischen Interpretation der Kriminalitätsfurcht (215-230); Helmut Kury, Joachim Obergfell-Fuchs: Methodische Probleme bei der Erfassung von Sanktionseinstellungen (Punitivität). Ein quantitativer und qualitativer Ansatz (231-255); Susanne Karstedt: Leben nach der Strafe: "schließlich stellte ihn die Landeskirche ein" - Verurteilte nationalsozialistische Kriegsverbrecher im Nachkriegsdeutschland (256-276); Stefanie Eier: Kriminelles und abweichendes Handeln im Alltag - Eine Studie zur Validität eines faktoriellen Surveys (277-298); Hajo Ingenleuf, Jutta Haneberg, Susanne Hellweg: Das Normalitätsverständnis im sozialpsychiatrischen Alltag - Expertendiskurse im Kontext von Enthospitalisierungsprojekten (299-313); Reinhold Kilian: Lebensqualität und Empowerment in der Psychiatrie (314-335); Ulrich Gerke: Rehabilitation und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit schweren und chronisch verlaufenden psychischen Behinderungen (336-353); Karl-Heinz Reuband: Einsam und unglücklich im Alter? - Eine empirische Studie zur Lebenssituation alter Menschen im großstädtischen Kontext (354-374); Matthias Richter: Tabakkonsum im Jugendalter zwischen sozialer Herkunft, Gleichaltrigengruppe und Schule (375-395); Silvia Wieseler: Von der Selbsthilfe- zur Advocacy-Bewegung - Die Politisierung von Brustkrebs in den Vereinigten Staaten (396-424); Gunnar Stollberg: Patientenbeteiligung - Ein politisches Konzept (425-438); Andreas Markert, Hans-Uwe Otto: Armut und Soziale Arbeit (439-449); Angelika Engelbert, Alois Herlth: Was nützt internationale Jugendbegegnung? - Zur Evaluation des Jugendbegegnungsprojektes "Eight Columns" (450-472); Hans-Jürgen Andreß: Lebensstandard und Armut - ein Messmodell (473-487); Peter Strohmeier: Unterstadt - für wen ist Segregation gefährlich? (488-501); Wolfgang Ludwig-Mayerhofer: Wohnungslosigkeit (502-514); Kurt Salentin: Diskriminierungserfahrungen ethnischer Minderheiten in der Bundesrepublik (515-526); Jürgen Mansel, Jost Reinecke: Gefühlte Desintegrationszonen - Kontexteffekte für die Abwertung schwacher Gruppen (527-551); Friedrich W. Stallberg: Russlanddeutsche als Kleinstadtproblem - Thematisierungsformen im Spannungsfeld von Integrationserwartungen und religiös bedingter Isolation (552-585); Stefan Buchholt: Ansätze der Erstintegration für zuwandernde Menschen (586-598). Die Untersuchung enthält quantitative Daten.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln
Update2008/4
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