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AutorStueckrath, Joern
TitelDer in Enzensberger "Menschenfeind" versteckte Lyriker Friedrich Rueckert. Philos. aus e. Unterrichtseinheit ueber d. Komoedie.
QuelleIn: Diskussion Deutsch, 19 (1988) 101, S. 254-260    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-1589
SchlagwörterVergleich; Sekundarstufe I; Unterrichtsplanung; Unterrichtsmaterial; Deutsch; Drama; Gedicht; Komödie; Literaturunterricht; Text; Bearbeitung; Enzensberger, Hans Magnus; Moliere, Jean-Baptiste Poquelin; Rueckert, Friedrich
AbstractGegenstand einer Unterrichtseinheit ueber die Komoedie war die vergleichende Lektuere von Moliers "Menschenfeind" in einer am Wortlaut orientierten Uebersetzung und in der freien, aktualisierenden Uebertragung von H. M Enzensberger. Letztere zitiert die ersten beiden Strophen des Friedrich Rueckert-Sonetts "Amaryllis" in einer Passage, deren Entsprechung im Original ein Volkslied beinhaltet. Das gegenwaertig herrschende Bild in der Literaturwissenschaft beschreibt Rueckert als aeusserst produktiven, aber epigonalen, dem Dekorativen zuneigenden Lyriker. Dennoch finden sich Urteile, etwa das von C. Koeppen, die gerade dem Amaryllis-Zyklus hohe literarische Qualitaet beimessen. Diese Informationen naehrten im Deutschkurs die Vermutung, dass Enzensberger in ironisierender Absicht seinem Helden Alceste die Rueckert-Verse in den Mund gelegt habe, mithin seinen misanthropischen Kollegen Koeppen hier karikiere. Eine Rueckversicherung bei Enzensberger ergab, dass diese Rezeptionsweise nicht in seiner Schreibintention lag. Er schaetzt das Sonett, hat es gar zum Anlass einer verehrungsvollen Travestie in seiner poetologischen Anthologie "Das Wasserzeichen der Poesie" genommen. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Vergleichende Lektuere von Molieres "Menschenfeind" und der entsprechenden Bearbeitung von H. M. Enzensberger.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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