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Literaturnachweis - Detailanzeige

AutorSeiler, Bernd W.
Titel"Effi, du bist verloren]" Vom fragwuerdigen Liebreiz d. Fontaneschen Effi Briest.
QuelleIn: Diskussion Deutsch, 19 (1988) 104, S. 586-605    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-1589
SchlagwörterSoziale Situation; Frau; Sekundarbereich; Unterrichtsmaterial; Deutsch; Literarische Figur; Literaturunterricht; Roman; Gesellschaftskritik; 19. Jahrhundert; Didaktische Erörterung; Fontane, Theodor
AbstractFontanes Roman "Effi Briest" wird allgemein als Gesellschaftskritik gedeutet, die im wesentlichen die Duellproblematik, die Folgen von Effis Scheidung und die Art und Weise ihrer Verheiratung betrifft. Dem ist entgegenzuhalten, dass das Duell als Sonderbrauch einer kleinen Schicht fuer so wichtig nicht gehalten wurde. Dass es die Moeglichkeit fuer Effi, nach der Scheidung Bewaehrung in einem taetigen Leben zu finden, durchaus gab, zeigt der Vergleich mit der Ardenne-Geschichte, Fontane war bekannt, dass Frau von Ardenne eine ausgezeichnete Pflegerin in einer Heilanstalt geworden war. Die Umstaende der Verheiratung Effis waren um 1880 schon so aussergewoehnlich, dass niemand sich durch den Roman in Frage gestellt sehen musste. Der kritische Gehalt des Romans ist also so hoch nicht anzusetzen. Merkwuerdig ist, dass der Leser trotz der Widersprueche in Effis Wesensbild fuer sie eingenommen ist, was auch daran liegt, dass Fontane durch seine Erzaehlhaltung ein Sympathieverhaeltnis geradezu konstruiert. Zudem stellt Effi das erotische Ideal einer Kindfrau dar, sie ist persoenlich unfreif, charakteristisch ist ihre sexuelle Beduerftigkeit, die vom Autor allerdings dezent gestaltet ist. Die sexuelle Hingabebereitschaft ist ueberdeckt durch Geist und natuerliche Bildung.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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