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AutorRahe, Thomas
TitelReligioese Zionstradition, saekularer Nationalismus und die Anfaenge des Zionismus.
QuelleIn: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 39 (1988) 7, S. 413-426    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0016-9056
SchlagwörterBegriff; Identität; Selbstbewusstsein; Sachinformation; Geschichte (Histor); Religionsgeschichte; Nationalismus; Zionismus; Judentum; Religion; Entstehung; Israel
AbstractDie Entstehungsursachen des Zionismus werden als noch heute in der Innen - und Aussenpolitik Israels wirksam beschrieben. Der Zionismus hob sich von den uebrigen Nationalbewegungen in Europa u. a. dadurch ab, dass er eine spezifische religioese Vorgeschichte in Gestalt der Zionstradition hat, deren Struktur und Bedeutung dargelegt werden. Der Exodus bildet dabei eine wesentliche Erfahrung, das Volk Israel verstand das 'Exil' sowohl geographisch wie theologisch, alle Traditionen waren an ein relativ unveraendertes heilsgeschichtliches Schema gebunden. Erst im Zeitalter der Aufklaerung - Judenemanzipation - aenderte sich das juedische Selbstverstaendnis hin zu einer rein religioesen Definition der Zionsbewegung. Die Judenemanzipation fuehrte jedoch nicht zum Durchbruch. Der Zionismus ist deshalb sowohl chronologisch als auch inhaltlich als postemanzipatorisches Phaenomen zu begreifen: die Kollektivdefinition der Juden als Nation und die Forderung nach kollektiver Selbstemanzipation und Unabhaengigkeit auf eigenem Territorium. Der Zionismus wurde nach der Erkenntnis, dass die Emanzipation auf fremdem Territorium keinen Erfolg haben wuerde, zu einer saekularen modernen Nationalbewegung.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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