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AutorKeller, Gustav
TitelWie wirksam ist schulpsychologische Lernfoerderung?
QuelleIn: Psychologie in Erziehung und Unterricht, 35 (1988) 3, S. 230-233    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-183x
SchlagwörterSekundarstufe I; Schüler; Schülerverhalten; Schulleistung; Schulversagen; Versetzung (Schule); Leistungsmotivation; Lernschwierigkeit; Schulpsychologe
AbstractDr. Gustav Keller, Bildungsberatungsstelle Ulm des Oberschulamtes Tuebingen, berichtet hier ueber ein Lernfoerderprogramm, das Mitte der siebziger Jahre an der Bildungsberatungsstelle Ulm entwickelt wurde. Das Ziel bestand darin, Schuelern, deren Begabung zur Bewaeltigung der momentan besuchten Schulform ausreicht, bei der Umsetzung blockierter Begabungspotentiale lerntherapeutisch zu helfen. Die Begabungsblockade war meist verursacht durch falsche oder fehlende Lernstrategien und emotionale Lernbarrieren als Folge chronischer Entmutigung. Der Autor berichtet im vorliegenden Aufsatz ueber eine Kontrolluntersuchung zur Wirksamkeit dieses Foerderprogramms. Ueberprueft wurde der Erfolg des Programms bei allen ratsuchenden Schuelern der Klassen 5 bis 11, die zwischen 1982 und 1985 nach dem Konzept der Ulmer Lernfoerderung betreut worden waren. Sie hatten durchschnittlich zwei Kernfachfuenfen und befanden sich in akuter Versetzungsgefaehrdung. In fuenf bis sieben Sitzungen, entweder allein oder in einer Lerngruppe, wurden allgemeine und fachbezogene Lernstrategien vermittelt, Motivierungshilfen fuer die Eltern gegeben sowie die Schueler systematisch ermutigt. Im Gegensatz zu einer nicht gefoerderten Kontrollgruppe von ebenfalls versetzungsgefaehrdeten Schuelern verbesserten die gefoerderten Schueler signifikant ihre Durchschnittsnoten, waren zum Grossteil nicht mehr versetzungsgefaehrdet und aenderten sehr positiv ihr Lernverhalten. Aufgrund der langjaehrigen Erfahrung mit dem Foerderprogramm kann davon ausgegangen werden, dass bei etwa 80 Prozent der gefoerderten Schueler eine erfolgreiche Bewaeltigung der Schullaufbahn zu erwarten ist. Der Autor moechte diese Ergebnisse nun allerdings nicht so interpretiert wissen, als sei das Ulmer Programm bei jedem Schulversager indiziert. Er betont, dass zur Foerdergruppe nur Schueler gehoerten, deren Begabungspotential als schulformadaequat diagnostiziert wurde.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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