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AutorLücken, Markus
TitelDas kognitiv-affektive Kreuzfeuer im Minoritäts-Majoritäts-Kontext.
Gefälligkeitsübersetzung: Cognitive affective crossfire in a minority-majority context.
QuelleKiel (2003), 303 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2)  Pfeil auf den Link... Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
Kiel, Univ., Diss., 2002.
BeigabenTabellen 69; Abbildungen 20; Anhang
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie; Graue Literatur
URNurn:nbn:de:gbv:8-diss-6742
SchlagwörterGruppenzugehörigkeit; Affektivität; Kognition; Soziale Beziehung; Macht; Hochschulschrift; Gruppe (Soz); Minderheit
Abstract"Es wurden fünf Studien durchgeführt, um kognitive und affektive Aspekte von Gruppenzugehörigkeiten in Minoritäten und Majoritäten zu untersuchen. Es konnte gezeigt werden, dass Angehörige von Minoritäten im Vergleich zu Majoritätsangehörigen von einer stärkeren kognitiven Akzessibilität der Eigengruppenmitgliedschaft berichten zusammen mit einer Senkung ihres positiven Affektes. Dieses Phänomen wurde als kognitiv-affektives Kreuzfeuer bezeichnet. Das erste Experiment konnte diese Ergebnismuster in einem rein numerisch definierten Minoritäts-Majoritäts-Kontext nachweisen, während das zweite Experiment die Annahme, dass eine unterschiedliche Statusposition als zusätzlicher Moderator für das kognitiv-affektive Kreuzfeuer dienen könnte, ausschließen konnte. Das dritte Experiment deckte die wichtige Rolle von Macht bei den kognitiven und affektiven Erfahrungen von Minoritäts- und Majoritätsangehörigen auf. Die vierte Studie, eine Feldstudie, die mit Hilfe des Internets durchgeführt wurde, untermauert die ökologische Robustheit der Ergebnisse aus den drei Vorgängerexperimenten und bestätigte die wichtige Rolle der Macht im Minoritäts-Majoritäts-Intergruppenkontext. Zusätzlich wurde der Eigengruppenrespekt als wertvolle Ressource identifiziert, mit dessen Hilfe die Minoritätsangehörigen die Erfahrung des kognitiv-affektiven Kreuzfeuers abschwächen und bewältigen können. Studie 5 war wiederum ein Laborexperiment, welches aber durch die Ankündigung und der tatsächlichen Durchführung einer Diskussion zwischen den Angehörigen der Minorität und der Majorität mit Bedeutungshaltigkeit angereichert wurde. Neben der Auswertung der Selbstreportmaße wurde auch das tatsächliche Verhalten der Teilnehmer während der Diskussion ausgewertet, welches Hinweise auf Intergruppenverhalten und eine stärkere Verunsicherung auf Seiten der Minoritätsangehörigen aufwies." (Autorenreferat). Die Untersuchung enthält quantitative Daten.
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln
Update2006/2
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