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AutorNestvogel, Renate
TitelEinheimische und westliche Bildungsformen in Schwarzafrika.
QuelleAus: Materialien Deutsch als Fremdsprache, 1986 25. (1986) S. 25-63    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
SchlagwörterKultur; Intelligenz (Psy); Bildungspolitik; Lernen; Lernprozess; Didaktische Grundlageninformation; Deutsch; Fremdsprachenunterricht; Kontrastierung; Afrika; Europa
AbstractBeispiele afrikanisch-traditioneller Lernprozesse aus dem sozialen Bereich - Verhaltensformen, Tabus, teilnehmende oder gesellschaftlich inszenierte Erfahrung - zeigen im Vergleich die grundlegenden Unterschiede zu den westlichen Denk-, Bildungs- und Erlebnisformen auf. Mit der Einfuehrung westlicher Bildung in Afrika trat neben das Lernen aus unmittelbaren Erfahrungen die stellvertretende Erfahrung. Durch die Einfuehrung schulischer Bildung im Zuge der Kolonisation setzt ein Prozess der Entfremdung ein. Trotz der Modernisierung sind jedoch traditionelle Strukturen, Lernformen und Weltbilder nicht gaenzlich verschuettet und zerstoert. Die Verfasserin setzt sich mit neueren Forschungen ueber afrikanisch-traditionelle kognitive Strukturen auseinander, in denen die westliche, beschraenkt einseitige Monokultur einer kritischen Beurteilung unterliegt. Die Entdeckung der grossen Verschiedenheit der Intelligenzbegriffe fuehrt dabei zu ganz neuen Erkenntnissen, die aus dem verengten europaeischen Blickwinkel von "logisch- unlogisch" herausfuehren. Der Vergleich afrikanischer und europaeischer Lernformen fuehrt zu einer vergleichenden Sozialisations- und Bildungsforschung. Zur angemessenen Wahrnehmung fremder Kultur ist eine kontrastive Sicht notwendig. Die Verfasserin sieht in dem wechselseitigen Annaeherungsprozess an das Verstehen der eigenen sowie fremder Kulturen und Bildungsformen die Moeglichkeit zu der Erkenntnis, dass es Phaenomene gibt, die unsere Kultur nicht hervorgebracht oder auch ins Unbewusste abgedraengt hat. Das darf bei der Erforschung fremder Kulturen nicht ausgeklammert werden.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1998_(CD); 2001/1
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