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AutorAlt, Christel
TitelFrauen in gewerblichtechnischen Berufen. Haelt der Berufsalltag, was die Ausbildung versprochen hat? Einschaetzung der an der Modellversuchsreihe "zur Erschliessung gewerblichtechnischer Ausbildungsberufe fuer Maedchen" beteiligt gewesenen Betriebe.
QuelleIn: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, 17 (1988) 3, S. 69-73    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0341-4515
SchlagwörterChancengleichheit; Frauenrolle; Mädchenbildung; Bildungssystem; Modellversuch; Berufsbildung; Beschäftigungssystem; Frauenerwerbstätigkeit; Frauenbildung
AbstractChristel Alt, Bundesinstitut fuer Berufsbildung, Berlin, berichtet hier ueber die Ergebnisse einer Befragung der Betriebe, die seinerzeit am Modellversuch "Erschliessung gewerblich-technischer Ausbildungsberufe fuer Maedchen" beteiligt gewesen waren. In der Nachuntersuchung sollte geklaert werden, wie die fachliche und soziale Integration der damals ausgebildeten Facharbeiterinnen und Gesellinen in die berufliche Taetigkeit aus Sicht ihrer Vorgesetzten verlaufen ist. Die Ausbildung junger Frauen in den genannten Modellversuchen war in der Regel ohne besondere geschlechtsspezifische Probleme verlaufen. Doch zeigte sich bei der Nachbefragung, dass von den im Handwerk ausgebildeten Frauen inzwischen kaum noch eine im Ausbildungsbetrieb taetig ist. Die Erfahrungen der Handwerksbetriebe lassen sich dahingehend zusammenfassen, dass man zwar mit den Gesellinnen im Grunde sehr zufrieden gewesen war, dass man dennoch den Beruf und die anfallenden Arbeiten eigentlich als fuer Frauen zu schwer bzw. nicht geeignet ansieht. Das gilt insbesondere fuer das Kfz-Handwerk, das Schlosser- Handwerk, Elektro-Handwerk und das Tischler-Handwerk. In den befragten Industriebetrieben war der Berufsverlauf der Frauen stabiler. Hier waren die nach der Pruefung berufsadaequat uebernommenen Facharbeiterinnen insgesamt noch zu gut drei Viertel im Betrieb taetig. Die Eingangsfrage "Haelt der Berufsalltag, was die Ausbildung versprochen hat?" ist aus der Sicht der in der Modellversuchsreihe ausgebildeten Frauen mehrheitlich zu bejahen. Auch drei bis fuenf Jahre nach der Gesellen- bzw. Facharbeiterpruefung bereuten die meisten jungen Frauen ihre Berufswahlentscheidung nicht. Dennoch wurden im Berufsverlauf seit der Pruefung sowohl fuer die jungen Frauen wie fuer die Betriebe die Schwierigkeiten und Hemmnisse deutlicher als waehrend der Ausbildung. Handwerksbetriebe und Industriebetriebe zeigen in Faellen hoher physischer Taetigkeitsanforderungen beim beruflichen Einsatz Zurueckhaltung bei der Ausbildung und Einstellung junger Frauen. In den Grossbetrieben bleiben allerdings noch genuegend berufliche Einsatzmoeglichkeiten fuer Frauen. Im uebrigen geht die Bewerberinnenquote inzwischen zurueck. Fehlende Bewerberinnen und fehlende Bereitschaft der Betriebe, weiterhin Frauen in gewerblich- technischen Berufen auszubilden, treffen weitgehend zusammen. Nur bei den Berufen Druckvorlagenhersteller/ Druckvorlagenherstellerin und Schriftsetzer/ Schriftsetzerin sind nennenswerte Bewerberinnenquoten zu verzeichnen. Diese Berufe haben aber angesichts der derzeitigen technischen Entwicklungen schlechte Berufsperspektiven. Im uebrigen enthaelt die vorliegende Zeitschrift weitere Beitraege, in denen die Ergebnisse der Modellversuche behandelt werden.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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