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AutorHentges, Gudrun
TitelDebatten um die politische Pädagogik bzw. Bildung vor und nach 1945.
Theodor Litt und Theodor Wilhelm (Pseudonym: Friedrich Oetinger) als Beispiele.
Gefälligkeitsübersetzung: Debates concerning political pedagogics or education before and after 1945 : Theodor Litt and Theodor Wilhelm (pseudonym: Friedrich Oetinger) as examples.
QuelleAus: Butterwegge, Christoph (Hrsg.); Hentges, Gudrun (Hrsg.): Alte und Neue Rechte an den Hochschulen. Münster: agenda Verl. (1999) S. 159-176    Verfügbarkeit 
Reiheagenda Politik. 19
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Sammelwerksbeitrag
ISBN3-89688-060-8
SchlagwörterIdeologie; Erziehungswissenschaft; Gemeinschaft; Partnerschaft; Drittes Reich; Antisemitismus; Konservatismus; Nationalsozialismus; Politische Bildung; Politische Einstellung; Rassenpolitik; Staat; Geisteswissenschaften; Nachkriegsgeschichte; Hierarchie; Bundesrepublik Deutschland; DDR; Europa
AbstractIn ihrem Beitrag analysiert die Autorin die Schriften von Theodor Litt und Theodor Wilhelm unter verschiedenen Aspekten: erstens hinsichtlich personeller Kontinuitäten in der politischen Pädagogik vor und nach 1945, zweitens in Bezug auf inhaltliche Transformationen, Kontinuitäten und Brüche, drittens hinsichtlich einer für die politische Bildung zentralen Kontroverse der 50er Jahre und viertens hinsichtlich Theodor Wilhelms Antisemitismus. Sie kommt zu dem Schluß, daß Wilhelms politische Positionierung keinerlei Zweifel daran läßt, dass er rassistische und antisemitische Ideologie verbreitet und die Vernichtung der Juden befürwortet hat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gelang es Wilhelm, zentrale Elemente seiner vor 1945 vertretenen Ideologie 'hinüberzuretten'. Selbst Litt, einer der wenigen konservativen Pädagogen, die als Gegner des NS-Systems bezeichnet werden, war gewillt, sich in den Dienst des NS-Staates zu stellen. Nach 1945 bestimmte Litt die Zielsetzung der politischen Pädagogik folgendermaßen: es gehe darum, sich eine neue politische Natur 'anzuschaffen'. Diese 'neue politische Natur' könne nur das Ergebnis des Prozesses einer Selbsterziehung des deutschen Volkes sein. Vergangenheitsbewältigung betrachtet Litt als pädagogische - nicht als politische - Aufgabe. Abschließend bilanziert die Autorin die inhaltlichen Differenzen zwischen Wilhelm und Litt. (ICB).
Erfasst vonGESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln
Update2002_(CD)
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