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AutorenGroh, Christoph; Jedlicka-Koehler, Ilse
TitelAngst und chronische Krankheit.
QuelleIn: Heilpädagogik, 30 (1987) 2, S. 53-60. Beil.zu:Erziehung und Unterricht,137/1987/4    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0438-9174
SchlagwörterFallstudie; Angst; Familie; Krankenhausschule; Hausunterricht; Krankheit; Kranker; Therapie; Sonderschule; Betreuung; Erfahrungsbericht
AbstractDie Angst ist ein Begleitphaenomen des Krankseins; aber besonders die chronische Krankheit - erst recht wenn sie absehbar zum Tode fuehrt - stellt eine grosse Herausforderung fuer den Kranken und seine Familie dar. Hierbei kann die Angst angemessen sein (Realangst) oder als irrationales Moment Seelisches weiter gestalten. Waehrend des Krankheitsverlaufs wechselt die Angstintensitaet; der therapierende Arzt muss insbesondere fuer das chronisch kranke Kind ein hohes Mass an Sensibiblitaet besitzen. Das Verdraengen der Angst kann zu psychopathologischen Erscheinungsbildern fuehren. So koennen die kranken Kinder still und ernst werden oder scheinbar sorglos leben; sie koennen mit Aggressionen reagieren oder depressiv werden (z. B. die Nahrungsaufnahme verweigern, um den Eltern nicht laenger zur Last zu fallen). Die ueberbesorgten Eltern tun alles, was der Arzt ihnen raet, oder sie sind z. B. unsicher und rechnen mit allen moeglichen Komplikationen, andere zeigen eine Pseudozuversicht. Die Betreuer der chronisch kranken Kinder koennen Allmaechtigkeitsphantasien zeigen oder aber sich von der Aengstlichkeit der Patienten anstecken lassen. Die Problematik wird auch unter systemischem Ansatz skizziert und eine Reihe Vorschlaege zu therapeutischen Massnahmen werden gegeben.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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