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AutorTrocmé, Hélène
TitelDeux hémisphères et trois cerveaux pour apprendre. La pédagogie des langues vivantes à l'écoute des recherches sur le cerveau.
QuelleIn: Les Langues modernes, 78 (1984) 2-3, S. 116-131    Verfügbarkeit 
BeigabenAbbildungen; Literaturangaben; Grafiken; Tabellen
Sprachefranzösisch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0023-8376
SchlagwörterGedächtnis; Lerntheorie; Didaktische Grundlageninformation; Hemisphärendominanz; Psycholinguistik; Fremdsprachenunterricht; Neurologie
AbstractGerade weil die heutige Schuelergeneration in sehr viel staerkerem Masse der auditiven und visuellen Informationsflut ausgesetzt ist, sollte der Lehrer nach Meinung der Autorin weniger eine Antwort auf die Frage suchen, wie er den Lernstoff am besten vermittelt, als vielmehr sich ueber die Vorgaenge informieren, die waehrend des Lernprozesses im Gehirn ablaufen. Ihre Ausfuehrungen zur Informationsaufnahme und Informationsverarbeitung beziehen sich deshalb nicht auf eine bestimmte Lehrmethode, sondern sind als Zusatzinformationen zu verstehen, die bei allen paedagogischen Ansaetzen zu beachten sind. Obwohl kein Gehirn mit einem anderen identisch ist, bleibt festzuhalten, dass es drei Gehirnteile gibt, die fuer den Lernvorgang von Bedeutung sind, naemlich das Grosshirn (zustaendig fuer rationale Vorgaenge und sequentielle Entscheidungen), das Zwischenhirn (Bewusstsein, soziale Beziehungen, Gedaechtnis) und das Kleinhirn (automatische Vorgaenge, Instinkt). Sie stehen miteinander so in Verbindung, dass zunaechst der emotionale Filter, dann erst das abstrakte Denken einsetzt. Ausserdem haben Messungen der Funktion des Gehirns ergeben, dass die Gehirnwellen schnell, aber mit kleiner Amplitude schwingen, wenn die Versuchspersonen bewusst mit der Aussenwelt in Kontakt treten. Ist die Aufmerksamkeit dagegen nach innen gewandt, breiten sich die Wellen langsamer, jedoch mit groesserer Amplitude aus. Die Autorin zieht daraus den Schluss, dass im Unterricht laengere Pausen nach der Informationsaufnahme einzuplanen sind, um die Aufnahme neuer Strukturen durch den groesseren Ausschlag der Schwingung zu beguenstigen. Ihre weitere Aufmerksamkeit gilt den unterschiedlichen Funktionen der beiden Hemisphaeren des Grosshirns, die ja bereits bei verschiedenen alternativen Methoden beruecksichtigt werden. Sie fordert die Entwicklung einer Paedagogigk, die sich an den komplementaeren Aufgaben der linken und rechten Grosshirnhaelfte orientiert, damit nicht nur abstrakte, sondern auch emotionale Elemente als Voraussetzung fuer einen ganzheitlichen Unterricht eingebracht werden, der ein Blockieren des Gehirns vehindert. Die Umorientierung muesste bereits in der Lehrerausbildung beginnen.
Erfasst vonInformationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update1998_(CD); 2001/1
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