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Sonst. PersonenGruenewald, Uwe (Mitarb.)
InstitutionBundesinstitut für Berufsbildung
TitelEvaluierung der neugeordneten industriellen Metall- und Elektroberufe. Erste Reaktionen der Ausbildungsbetriebe in der Metall- und Elektroindustrie auf die Neuordnung der Ausbildungsberufe.
QuelleBerlin u.a. (1989), 51 S.    Verfügbarkeit 
ReiheBerichte zur beruflichen Bildung. 110
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
SchlagwörterBerufsbildung; Ausbildungsordnung; Duales Ausbildungssystem; Ausbildungsberuf; Elektroberuf; Metallberuf
AbstractZum 01.08.1987 trat die Neuordnung der industriellen Metall- und Elektroberufe in Kraft. Die Veraenderungen in den Ausbildungsberufsstrukturen waren erheblich. Alte Berufe wurden abgeloest, und neue Ausbildungsberufe wurden geschaffen. Bei der Ein- fuehrung der neuen Ausbildungsordnungen und ihrem Wirksamwerden in der Berufsbil- dungspraxis und auf dem Arbeitsmarkt handelt es sich, wie die Autoren der obenge- nannten Veroeffentlichung herausstellen, um einen laengerfristigen soziooekonomischen Prozess. Insofern wird in dem vorliegenden Forschungsprojekt des Bundesinstituts fuer Berufsbildung, Berlin, zum gegenwaertigen Zeitpunkt (zwei Jahre nach dem In- krafttreten) lediglich ersten Reaktionen der Ausbildungsbetriebe in quantitativer und qualitativer Hinsicht nachgegangen. Aus den Forschungsergebnissen: Im Fruehjahr 1989 waren ca. 40 % der 250 in die Untersuchung einbezogenen Ausbildungsbetriebe noch nicht auf die neuen Berufe umgestiegen. Bei den kleineren Betrieben, insbesondere im Metallbereich, ist eine deutlich groessere Zurueckhaltung gegenueber den neugeordneten Berufen zu beobachten als dies in den Grossbetrieben der Fall ist. Nahezu die Haelfte der befragten Betriebe, die noch nicht auf die neuen Berufe umgestellt haben, wird nach Ablauf der Uebergangsfristen auf absehbare Zeit nicht mehr ausbilden. Die Autoren merken allerdings an, dass die Neuordnung in vielen Faellen Anlass, aber nicht Grund fuer den Ausstieg aus der Berufsausbildung ist. Die Mehrzahl der Ausbildungsbetriebe (87 %) ist sich darueber im klaren, dass die Neuordnung Neuanschaffungen bei Geraeten, Maschinen und Werkzeugen in den betrieblichen Lehrwerkstaetten notwendig macht. Auch Grossbetriebe kommen nicht umhin, ihre Lehrwerkstattausstattung zu ergaenzen und zu modernisieren. Die Betriebe scheinen eher zu technischen Investitionen bereit zu sein als zu Veraenderungen in der methodischen Gestaltung ihrer Ausbildung. Etwa die Haelfte der Betriebe meint, dass sie an ihren Ausbildungsmethoden nichts aendern muss. Von einem Trend zu hoeheren Eingangsqualifikationen als Folge der Neuordnung kann nach den Untersuchungsergebnissen keine Rede sein. Das Rekrutierungsverhalten der Betriebe konzentriert sich auf Haupt- und Realschueler. Jugendliche ohne Hauptschulabschluss (auch bisher schon eher Exoten unter den Metall- und Elektrolehrlingen), aber auch Abiturienten, scheinen kuenftig seltener den Weg in diese Ausbildungen zu finden. Im Elektrobereich wird ein Drittel der Auszubildenden von Hauptschulen rekrutiert, waehrend im Metallbereich etwa die Haelfte weiterhin aus der Hauptschule kommt.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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