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Sonst. PersonenSieverts, Rudolf (Hrsg.); Schneider, Hans Joachim (Hrsg.)
TitelHandwoerterbuch der Kriminologie. Bd. 5:Nachtrags- und Registerband, 2. Lieferung.
QuelleBerlin: de Gruyter (1991), 452 S.    Verfügbarkeit 
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-11-012-765-2
SchlagwörterGewalt; Kriminologie; Kindesmisshandlung; Kinderschutz; Kind-Eltern-Beziehung; Familientherapie; Prävention; Selbsthilfe
AbstractDer enthaltene Beitrag zur Kindesmisshandlung, der in diesem Abstract als einziger inhaltlich wiedergegeben wird, weist darauf hin, dass nach in- und auslaendischen Daten Gewalt in der Erziehung noch immer ausserordentlich weit verbreitet ist. Koerperliche Strafen scheinen noch immer zum selbstverstaendlichen Repertoire elterlicher Erziehungsmittel zu gehoeren. Dabei ueberschreiten viele Eltern die Grenzen rechtlich zugelassener Zuechtigung und greifen zu Strafmassnahmen, die nach geltendem Recht bereits eine strafbare Koerperverletzung darstellen. Saeuglinge und Kleinkinder sind die haeufigsten Opfer elterlicher Gewalt. Es gibt verschiedene Ansaetze der Ursachenerklaerung, die vielfach plausibel aber nicht beweisbar sind. Wesentliche Beitraege zur Erklaerung der Gewalt gegen Kinder leistet die Lerntheorie. Gewalterfahrungen in der Familie ueben wesentliche Einfluesse auf die Entwicklung von Wertvorstellungen aus. Sie praegen das Verhaeltnis zur Anwendung von Gewalt. Zur Praevention von Kindesmisshandlung werden verschiedene Wege beschritten. Beratung und Behandlung von Eltern ist oft notwendig, selten aber ausreichend. Oftmals kann nur ueber die Einbeziehung des Kindes und uebriger Familienmitglieder eine positive Beeinflussung der Eltern- Kind- Beziehung erreicht werden. Am erfolgversprechendsten ist es, die Faehigkeit der Eltern zu foerdern, eigene Probleme selber zu loesen.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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