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AutorKoehler, Klaus
TitelKindesmissbrauch.:Gewalt verrueckt die Seele.
Zur Rekonstruktion der Lebensgeschichte von psychisch Kranken.
QuelleWiesbaden: Deutscher Univ.-Verl. (1991), 360 S.    Verfügbarkeit 
Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss. 1990.
BeigabenLiteraturangaben
ZusatzinformationInhaltsverzeichnis
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-8244-4083-0
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Forschung; Gewalt; Jugendpsychologie; Persönlichkeit; Kindesmisshandlung; Familienpsychologie; Inzest; Kinderschutz; Sexueller Missbrauch; Psychiatrie; Erwachsenenbildung; Rehabilitation; Biografie; Hochschulschrift
AbstractZielsetzung des Autors war es, anhand einer Einzelfallstudie durch (sonder)paedagogische Arbeit (nicht Therapie) Moeglichkeiten der Rehabilitation fuer ein Weiterleben ausserhalb der psychiatrischen Klinik (Wohnheim; Wohngruppe) oder fuer eine Humanisierung der Lebensbedingungen innerhalb der Klinik zu eruieren. Im Rahmen dieser Bemuehungen, Anknuepfungspunkte bei psychiatrischen Patienten fuer sonderpaedagogische Erwachsenenbildung zu finden, entdeckte er bei der Arbeit mit einer schizophrenen Patientin die grundlegende Bedeutung von Gewalt in der fruehen Kindheit, die sich sowohl in Kindesmisshandlungen als auch in Inzest bzw. sexuellem Missbrauch aeussert. Der Autor verwendete bei seinen qualitativen Interviews zur Rekonstruktion der Lebensgeschichte die "biographische Methode" als eine "kommunikative Erhebungsmethode" mit qualitativ- hermeneutischer Auswertung; Deutungen und Erklaerungen werden von der Patientin, nicht vom Interviewer gegeben. Die qualitativen Methoden, die in der Untersuchung angewandt werden, um die fuer die "Gesunden" fremde Welt der Psychose und ihre Entstehungsbedingungen zu "verstehen" und so Anknuepfungpunkte fuer die paedagogische Arbeit zu finden, sind ausfuehrlich dokumentiert. Die Untersuchung muendet in ein Schlusskapitel zur Praevention von sexuellem und physischem Missbrauch, die im deutschen Sprachraum noch meist als voellig unterschiedliche Phaenomene behandelt werden und deren sehr aehnliche Psychodynamik fuer das betroffene Kind dabei unberuecksichtigt bleibt. Seine Forderungen zur Praevention beziehen sich auf die Arbeit mit Kindern und Eltern, auf die Fortbildungsarbeit spezifischer Institutionen wie dem Kinderschutzbund, "Wildwasser", pro familia, auf die Arbeit sozialpsychiatrischer Dienste in Schulen, Kindergaerten, Tagesstaetten, und auf die Stadtteilarbeit.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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